Kriegerverein Norden: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der '''Kriegerverein Norden''' war eine Vereinigung von Kriegsveteranen aus Norden und Umgebung, der sich der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegshinterbliebenen und Kriegsopfern, der Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung verpflichtet hatte. Seine Gründung erfolgte wahrscheinlich, wie bei den meisten anderen Kriegervereinen im heutigen Bundesgebiet, in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Der '''Kriegerverein Norden''' war eine Vereinigung von Kriegsveteranen aus Norden und Umgebung, der sich der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegshinterbliebenen und Kriegsopfern, der Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung verpflichtet hatte. Die Existenz des Vereins überdauerte gerade einmal 13 Jahre. Eines der bekanntesten Mitglieder war [[Adolf Wegner]], Direktor der [[Ackerbauschule]].<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Norden.pdf Beschreibung der Stadt Norden] in der Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft, S. 1</ref>
 
Mitglieder des Norder Kriegervereins waren maßgeblich an der Gründung der [[Feuerwehr Norden|Norder Feuerwehr]] beteiligt und stellten - gemeinsam mit Angehörigen des [[Norder Turnverein|Norder Turnvereins]] einen Großteil der ersten Mitglieder.
 
Mit der ab 1934 einsetzenden Gleichschaltung wurden 1938 sämtliche Kriegervereine und ähnliche Organisationen mit Ausnahme der NSKOV zwangsweise in den NS-Reichskriegerbund eingegliedert. Durch das Kontrollratsgesetz Nr. 2 (Auflösung und Liquidierung der Naziorganisationen) vom 10. Oktober 1945 wurde unter anderem der NS-Reichskriegerbund „abgeschafft und für ungesetzlich erklärt“. Damit kam jegliches Vereinsleben in diesem Bereich zum Erliegen. Ab Anfang der 1950er Jahre wurden Soldatenverbände wieder möglich. Waren zuerst Vereinigungen von Teilnehmern des Zweiten Weltkriegs sehr aktiv, in der Öffentlichkeit präsent und verfügten über bundesweite Dachverbände, liegt der Schwerpunkt der örtlichen Vereine heute auf dem internen und regionalen Vereinsleben.<ref>Nimmergut, Jörg (2012): Kurzer Abriss der Geschichte des deutschen Kriegervereinswesens 1835 bis 1943. Kriegervereine – Ein reizvolles Sammelgebiet. In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik, Hof/Saale</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 12. April 2021, 14:19 Uhr

Kriegerverein Norden

Basisdaten
Gründung 18. November 1915
Auflösung 14. August 1928
Rechtsform eingetragener Verein (e.V.)
Hauptsitz unbekannt

Der Kriegerverein Norden war eine Vereinigung von Kriegsveteranen aus Norden und Umgebung, der sich der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegshinterbliebenen und Kriegsopfern, der Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung verpflichtet hatte. Die Existenz des Vereins überdauerte gerade einmal 13 Jahre. Eines der bekanntesten Mitglieder war Adolf Wegner, Direktor der Ackerbauschule.[1]

Einzelnachweise

  1. Beschreibung der Stadt Norden in der Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft, S. 1

Siehe auch