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Das '''Haus Meyer''' ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus aus der Zeit um 1900, erbaut vom Kaufmann [[Johann Heinrich Meyer]], welcher hier ein Geschäft für Kunstgewerbe und Beleuchtung betrieb.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref><ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 51</ref> 1913 wurde es grundlegend umgebaut, unter anderem wurde die Fassade im Erdgeschoss erneuert. Das heutige Giebeldreieck stammt aus dem späten 20. Jahrhundert.<ref name=":0" /> | Das '''Haus Meyer''' ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus aus der Zeit um 1900, erbaut vom Kaufmann [[Johann Heinrich Meyer]], welcher hier ein Geschäft für Kunstgewerbe und Beleuchtung betrieb.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref><ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 51</ref> 1913 wurde es grundlegend umgebaut, unter anderem wurde die Fassade im Erdgeschoss erneuert. Das heutige Giebeldreieck stammt aus dem späten 20. Jahrhundert.<ref name=":0" /> | ||
1963 erwarben [[Hillert Hillebrands|Hillert]] und [[Heinrich Hillebrands]] das Gebäude mitsamt der damals noch dazugehörigen [[Jüdische Schule|jüdischen Schule]] ([[Synagogenweg]] 4). Das Objekt wurde saniert und dabei der untere Teil der Fassade umgestaltet. Nach einigen Jahren verkleinerte Heinrich Hillebrands das Geschäft und zog sich an den Synagogenweg zurück. Der Laden am Neuen Weg wurde an ''Foto Ekkenga'' vermietet. Nach dem Tode Heinrichs wurde das Objekt an die ''Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse'' verkauft.<ref>Angaben des Nachkommen Hillert Hillebrands (E-Mail vom 18. Juli 2022)</ref> | |||
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Version vom 20. Juli 2022, 01:31 Uhr
Haus Meyer | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | um 1900 |
| Erbauer | Johann Heinrich Meyer |
| Bauweise | verputzter Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | erhalten |
| Genaue Lage | Neuer Weg 111
26506 Norden |
Das Haus Meyer ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus aus der Zeit um 1900, erbaut vom Kaufmann Johann Heinrich Meyer, welcher hier ein Geschäft für Kunstgewerbe und Beleuchtung betrieb.[1][2] 1913 wurde es grundlegend umgebaut, unter anderem wurde die Fassade im Erdgeschoss erneuert. Das heutige Giebeldreieck stammt aus dem späten 20. Jahrhundert.[2]
1963 erwarben Hillert und Heinrich Hillebrands das Gebäude mitsamt der damals noch dazugehörigen jüdischen Schule (Synagogenweg 4). Das Objekt wurde saniert und dabei der untere Teil der Fassade umgestaltet. Nach einigen Jahren verkleinerte Heinrich Hillebrands das Geschäft und zog sich an den Synagogenweg zurück. Der Laden am Neuen Weg wurde an Foto Ekkenga vermietet. Nach dem Tode Heinrichs wurde das Objekt an die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse verkauft.[3]
Galerie
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Neuer Weg 111 - VGH Ubbo Poppen - Aufnahme vom 23. März 2003.
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Neuer Weg 111 - 'Die Ostfriesische Marcel Müller, kurz vor Schließung - Aufnahme vom 29. Juni 2019.
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Neuer Weg 111 - Farbtupfer, ein Tag nach Neueröffnung - Aufnahme vom 23. Mai 2020.
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Neuer Weg 111 - StrandStulle, kurz nach Neueröffnung - Aufnahme vom 3. Juli 2021.
Einzelnachweise
- ↑ Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 11. November 2021
- ↑ 2,0 2,1 Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 51
- ↑ Angaben des Nachkommen Hillert Hillebrands (E-Mail vom 18. Juli 2022)