Schloss Tidofeld: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Schloss Tidofeld wurde um 1614 im heutigen [[Tidofeld | Stadtteil gleichen Namens]] aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen bei Wilhelmshaven (Sengwarden) errichtet. Das Schloss fiel 1669 oder 1677 einem Brand zum Opfer (vermutlich durch Brandschatzung infolge einer Fehde innerhalb der Familie Innhausen) und wurde anschließend abgetragen.<ref>Müller, Günter: 293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland, Oldenburg 1977</ref> | Das Schloss Tidofeld wurde um 1614 von Tido zu Innhausen und Knyphausen im heutigen [[Tidofeld | Stadtteil gleichen Namens]] aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen bei Wilhelmshaven (Sengwarden) errichtet. Das Schloss fiel 1669 oder 1677 einem Brand zum Opfer (vermutlich durch Brandschatzung infolge einer Fehde innerhalb der Familie Innhausen) und wurde anschließend abgetragen.<ref>Müller, Günter: 293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland, Oldenburg 1977</ref> | ||
Das Schloss bestand aus mehreren Gebäuden und verfügte über einen Turm, der dem des Schlosses Lütetsburg nicht unähnlich ist. Zum Anwesen gehörte ebenfalls ein Garten. | Das Schloss bestand aus mehreren Gebäuden und verfügte über einen Turm, der dem des Schlosses Lütetsburg nicht unähnlich ist. Zum Anwesen gehörte ebenfalls ein Garten. | ||
Version vom 18. November 2020, 16:16 Uhr
Das Schloss Tidofeld wurde um 1614 von Tido zu Innhausen und Knyphausen im heutigen Stadtteil gleichen Namens aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen bei Wilhelmshaven (Sengwarden) errichtet. Das Schloss fiel 1669 oder 1677 einem Brand zum Opfer (vermutlich durch Brandschatzung infolge einer Fehde innerhalb der Familie Innhausen) und wurde anschließend abgetragen.[1]
Das Schloss bestand aus mehreren Gebäuden und verfügte über einen Turm, der dem des Schlosses Lütetsburg nicht unähnlich ist. Zum Anwesen gehörte ebenfalls ein Garten.
Vermutlich befand sich das Schloss zwischen der Straße gleichen Namens und der heutigen Umgehungsstraße auf der südlichen Seite der Heerstraße bzw. Landstraße.[2]
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Müller, Günter: 293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland, Oldenburg 1977
- ↑ Bericht über archäologische Funde der Ostfriesischen Landschaft
