Hof Peters: Unterschied zwischen den Versionen
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Als erste Besitzer des Hofs werden die Eheleute Krabbe im Jahre 1719 erwähnt. Zu dieser Zeit sollen 37,5 [[Gras|Grasen]] Land zu ihm gehört haben. Er wechselte in den nächsten Jahren mehrfach den Besitzer und kam 1829 in den Besitz einer aus fünf Personen bestehenden Erbengemeinschaft. 1900 gelangte er schließlich in den Besitz der Familie Peters, welcher der Hof bis heute gehört.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 8</ref> Eng verbunden mit dem Hof ist auch die Geschichte [[Wassermühle (Leegemoorweg)|einer Wasserschöpfmühle]], die sich hier bis Anfang der 1950er Jahre befand. | Als erste Besitzer des Hofs werden die Eheleute Krabbe im Jahre 1719 erwähnt. Zu dieser Zeit sollen 37,5 [[Gras|Grasen]] Land zu ihm gehört haben. Er wechselte in den nächsten Jahren mehrfach den Besitzer und kam 1829 in den Besitz einer aus fünf Personen bestehenden Erbengemeinschaft. 1900 gelangte er schließlich in den Besitz der Familie Peters, welcher der Hof bis heute gehört.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 8</ref> Eng verbunden mit dem Hof ist auch die Geschichte [[Wassermühle (Leegemoorweg)|einer Wasserschöpfmühle]], die sich hier bis Anfang der 1950er Jahre befand. | ||
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Am 6. Januar 2009 kam es auf dem Hof erneut zu einem Brand, diesmal brannte eine am westlichen Hofgelände gelegene Halle.<ref>[https://www.feuerwehr-norden.de/2009/01/06/naechtlicher-gebaeudebrand-haelt-feuerwehr-auf-trab/ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden], abgerufen am 05. Dezember 2020.</ref> Später wurde, noch etwas weiter westlich, ein großer Hühnermaststall errichtet. | |||
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Datei:Leegemoorweg Hof Peters 1959 01.JPG|Aufnahme | Datei:DateiLeegemoorweg Hof Peters 1959 02.jpg|Luftaufnahme aus dem Jahr 1959. | ||
Datei:Leegemoorweg Hof Peters 1959 01.JPG|Aufnahme aus dem Jahr 1959 | |||
Datei:Leegemoorweg Hof Peters 1982 01.JPG|Aufnahme von 1982. | Datei:Leegemoorweg Hof Peters 1982 01.JPG|Aufnahme von 1982. | ||
Datei:Leegemoorweg Hof Peters Störche 1950 01.JPG|Seit 1900 war der Hof regelmäßig Nistort von Störchen. | Datei:Leegemoorweg Hof Peters Störche 1950 01.JPG|Seit 1900 war der Hof regelmäßig Nistort von Störchen. | ||
Version vom 5. November 2021, 12:39 Uhr
Hof Peters | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1998 (vor 1719) | |||||||
| Erbauer | Familie Peters | |||||||
| Bauweise | Wohnhaus mit Hofgebäuden | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Leegemoorweg 3
26506 Norden | |||||||
Der Hof Peters befindet sich am Leegemoorweg 3 in Nadörst. Nach einem Brand des Hofs im Jahre 1998 wurde der Hof neu aufgebaut. 2010 kam es zu einem weiteren Brand.
Geschichte
Als erste Besitzer des Hofs werden die Eheleute Krabbe im Jahre 1719 erwähnt. Zu dieser Zeit sollen 37,5 Grasen Land zu ihm gehört haben. Er wechselte in den nächsten Jahren mehrfach den Besitzer und kam 1829 in den Besitz einer aus fünf Personen bestehenden Erbengemeinschaft. 1900 gelangte er schließlich in den Besitz der Familie Peters, welcher der Hof bis heute gehört.[1] Eng verbunden mit dem Hof ist auch die Geschichte einer Wasserschöpfmühle, die sich hier bis Anfang der 1950er Jahre befand.
Das ursprüngliche Hofgebäude fiel im Juni 1998 einer Brandstiftung zum Opfer.[1] Eine bis dahin im Giebel des Vorderhauses eingelassene Steinplatte ging dabei verloren. Sie wies die Jahreszahl 1769 sowie die Inschrift Dirk Hibben sowie Taalde Gerds auf.[2] Der abgebrannte Hof wurde danach durch einen Neubau errichtet. Es handelt sich um eine große Stadtvilla mit separaten Wirtschaftsgebäuden.
Am 6. Januar 2009 kam es auf dem Hof erneut zu einem Brand, diesmal brannte eine am westlichen Hofgelände gelegene Halle.[3] Später wurde, noch etwas weiter westlich, ein großer Hühnermaststall errichtet.
Galerie
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Luftaufnahme aus dem Jahr 1959.
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Aufnahme aus dem Jahr 1959
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Aufnahme von 1982.
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Seit 1900 war der Hof regelmäßig Nistort von Störchen.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 8
- ↑ Angaben der Familie Peters
- ↑ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 05. Dezember 2020.