Große Neustraße 13: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Haus '''Große Neustraße 13''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der [[Große Neustraße|Großen Neustraße]]. Seit | Das Haus '''Große Neustraße 13''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der [[Große Neustraße|Großen Neustraße]]. Seit 1989 gehört es dem [[Kunstkreis|Norder Kunstverein]], weshalb es auch als ''Kunsthaus'' bezeichnet wird. | ||
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Version vom 27. August 2021, 18:07 Uhr
Große Neustraße 13 | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | spätes 16. Jahrhundert | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Steinhaus | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Große Neustraße 13
26506 Norden | |||||||
Das Haus Große Neustraße 13 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Großen Neustraße. Seit 1989 gehört es dem Norder Kunstverein, weshalb es auch als Kunsthaus bezeichnet wird.
Geschichte
Das unterkellerte Gebäude besteht im Kern aus dem späten 16. Jahrhundert stammen.[1][2] Bei den Ziegelsteinen handelt es sich um sogenannte Klosterformatsteine.[1] Ihren Namen hat dieser Steintypus erhalten, weil u.a. die Klöster der Zisterzienser bei der Einführung und Verbreitung der Backsteintechnik eine führende Rolle spielten.[3] Auch die Dachbalken stammen aus dieser Zeit. Der Frontgiebel wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erneuert; er erhielt eine neue Backsteinverblendung sowie Schiebefenster, sandsteinerne Voluten (schneckenförmige Spiralen) am Giebelfuß und eine sandsteinerne Giebelkrönung. Die heutige Fassade stammt aus dem Jahr 1812.[4] 1921 wurden im Erdgeschoss des Frontgiebels große Schaufenster eingebaut.[1]
Von August 1883 bis zur Fertigstellung des Neubaus an der Großen Neustraße 1 war das Gebäude Sitz der Sparkasse Norden.[5] 1989 wurde das Gebäude vom Norder Kunstkreis erworben.[1][2] Ein Jahr später begann man mit einer umfangreichen Restaurierung unter Beratung des Hans-Heinrich von Oppeln, der bereits maßgeblich an der Rettung des Vossenhus beteiligt war.[1] Dabei konnte die vorgenannte Datierung des Baus vorgenommen werden. Seit 1995 ist das Kunsthaus, so nun der Name des Gebäudes, Ausstellungsort einer ständigen Ausstellung von Malerei, Grafik und Skulpturen.[4]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 182f.
- ↑ 2,0 2,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 97
- ↑ Backstein ist nicht gleich Backstein, abgerufen am 4. Mai 2021
- ↑ 4,0 4,1 Beschreibung auf Ostfriesland.travel, abgerufen am 10. Mai 2021
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107
