Schokoladenmanufaktur Heddinga: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Schokoladenmanufaktur Heddinga''' entwickelte sich von einer kleinen Bäckerei zu einem überregional bekannten Unternehmen mit zeitweise bis zur 130 Mitarbeitern. Ihr Sitz befand sich im [[Vossenhus]] (heute Stadtbibliothek und [[Weiterbildungszentrum]]). Der Betrieb wurde 1934 eingestellt. | Die '''Schokoladenmanufaktur Heddinga''' entwickelte sich von einer kleinen Bäckerei zu einem überregional bekannten Unternehmen mit zeitweise bis zur 130 Mitarbeitern. Ihr Sitz befand sich im [[Vossenhus]] (heute Stadtbibliothek und [[Weiterbildungszentrum]]). Der Betrieb wurde 1934 eingestellt. | ||
Version vom 16. Juni 2021, 13:15 Uhr
Schokoladenmanufaktur Heddinga | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Gründung | 1830 | |||||||
| Auflösung | 1934 | |||||||
| Rechtsform | unbekannt | |||||||
| Hauptsitz | Am Markt 8
26506 Norden | |||||||
Die Schokoladenmanufaktur Heddinga entwickelte sich von einer kleinen Bäckerei zu einem überregional bekannten Unternehmen mit zeitweise bis zur 130 Mitarbeitern. Ihr Sitz befand sich im Vossenhus (heute Stadtbibliothek und Weiterbildungszentrum). Der Betrieb wurde 1934 eingestellt.
Geschichte
- siehe auch: Geschichte des Vossenhuses
Im Jahr 1830 kam Thomas Jodokus Heddinga nach Norden und übernahm die am Neuen Weg 13 befindliche Bäckerei Uffen. Schnell erweiterte er das Sortiment um Konditorwaren und spezialisierte sich auf die Herstellung von Schokoladenspezialitäten. Seine Produkte fanden reißen Absatz, sodass er die Produktion vergrößerte und in das Lammertsche Haus verlagerte, ehe er 1875 das Vossenhus erwerben konnte und den Betriebssitz hierhin verlagerte.[1]
Der Betrieb wuchs immer weiter und umfasste neben dem Vossenhus auch das Gelände des heutigen Weiterbildungszentrums. Zu den Außendienstmitarbeitern gehörten um 1880 sogar der spätere Teefabrikant Onno Behrends. Bis in das 20. Jahrhundert war der Betrieb ein wichtiger Arbeitgeber und Steuerbringer für die Stadt Norden. Doch in den 1930er Jahren geriet das Unternehmen offenbar in wirtschaftliche Schwierigkeiten, obgleich es weiterhin 75 Mitarbeiter in Lohn und Brot halten konnte. Titelte der Ostfriesische Kurier noch am 24. April 1934, dass die Produktpalette um mehrere Artikel erweitert werden konnte, heißt es dort am 25. April 1935, dass das Unternehmen am Vortage zwangsversteigert werden musste. Während das Packhaus an der Uffenstraße von der Bäcker-Einkauf eGmbH für 3.000 Reichsmark übernommen wurde, fand sich für das Vossenhus zunächst kein neuer Besitzer. Kurze Zeit später - noch im selben Jahr - erwarb die Landhandlung Mennenga & Poppinga den Komplex.[1]