Gasthof Jerusalem: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Gasthof Jerusalem''' war eine Gastwirtschaft in unmittelbarer Nähe zum [[Marktplatz|Norder Marktplatz]] an der Osterstraße 1. Nach dem Abbruch des historischen Gebäudes im Jahr 1962 zog hier eine Filiale der Deutschen Bank ein, in einem rückwärtigen Gebäudeteil wurde noch bis 1978 eine Gaststätte unter gleichem Namen fortgeführt.
Der '''Gasthof Jerusalem''' war eine Gastwirtschaft in unmittelbarer Nähe zum [[Marktplatz|Norder Marktplatz]] an der [[Osterstraße]] 1. Nach dem Abbruch des historischen Gebäudes im Jahr 1962 zog hier eine Filiale der Deutschen Bank ein, in einem rückwärtigen Gebäudeteil wurde noch bis 1978 eine Gaststätte unter gleichem Namen fortgeführt.


==Geschichte==
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Version vom 14. Juni 2021, 08:29 Uhr

Gasthof Jerusalem

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1737
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand 1962 abgebrochen
Genaue Lage Osterstraße 1

26506 Norden

Der Gasthof Jerusalem war eine Gastwirtschaft in unmittelbarer Nähe zum Norder Marktplatz an der Osterstraße 1. Nach dem Abbruch des historischen Gebäudes im Jahr 1962 zog hier eine Filiale der Deutschen Bank ein, in einem rückwärtigen Gebäudeteil wurde noch bis 1978 eine Gaststätte unter gleichem Namen fortgeführt.

Geschichte

Der Name, der seit dem Jahr 1737 nachweisbar ist, geht auf eine jahrhundertealten Überlieferung zurück, nach der sich im Jahre 1217 mehrere friesische Krieger am Marktplatz zusammenfanden, um von hier aus ihre gemeinsame Teilnahme am Fünften Kreuzzug in das Heilige Land zu beginnen.[1]

Am 6. September 1740 ersteigert Bürgermeister Wilcken den Gasthof.[2] Einem Kaufbrief zufolge wechselte das Gebäude im Jahre 1764 erneut für 4.510 ostfriesische Gulden den Eigentümer. Verkäuferin soll die Witwe Janneke von Goens des bisherigen Eigentümers, einem Mann mit Nachnamen Lamberti, gewesen sein.[1]

1962 wurde das Haus vollständig umgebaut und beherbergt seit dieser Zeit in den vorderen Räumen die Deutsche Bank, während im Seitentrakt die kleine Gaststätte Jerusalem noch bis 1978 an vergangene Zeiten erinnerte.[3]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 179
  2. StAA, Rep. 234, Bd. 149, S. 677
  3. Schreiber, Gretje (1994): Nordens Häuser und ihre Bewohner (I) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 1./2. Oktober 1994, S. 7

Siehe auch