Am Markt 53: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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26506 Norden
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'''Am Markt 53''' befand sich seit 1926 im Besitz von [[Anton Götz]], der hier eine Filiale betrieb, die als Tante-Emma-Laden einer der Vorläufer des späteren Supermarktes [[EDEKA Anton Götz]] war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> Zuvor wurde der Kaufmannsladen von [[Johann Bohlen]] betrieben, dessen Witwe ihn schließlich an Götz verkaufte. In der Zeit um 1812 hatte das Gebäude die [[Hausnummerierung|Hausnummer]] 555.<ref>Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2</ref>
'''Am Markt 53''' befand sich ein schmales Ziegelsteingebäude, welches zeitweise als Wohnhaus, zeitweise als Packhaus genutzt wurde. Im Zuge des Ausbaus der [[Norddeicher Straße]] wurde es 1971,wie auch das östliche Nachbarhaus [[Am Markt 54]], dem Erdboden gleichgemacht.


Im Zuge des Ausbaus der [[Norddeicher Straße]] wurde das Gebäude 1971 abgebrochen. Heute verläuft hier ein Geh- und Radweg.
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==Geschichte==
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Um 1863 wurde die Witwe von H. C. Rosenboom nächste Eigentümerin. Teilweise wurde das Haus zu dieser Zeit als Packhaus genutzt. 1888 wurde [[Hermann Theodor Rosenboom]] und 1897 [[Folkert Schmidt]] Eigentümer. Letzterer gab das Haus jedoch an [[Johann Schmidt|Johann G. Schmidt]] weiter.<ref name=":0" />
Um 1863 wurde die Witwe von H. C. Rosenboom nächste Eigentümerin. Teilweise wurde das Haus zu dieser Zeit als Packhaus genutzt. 1888 wurde [[Hermann Theodor Rosenboom]] und 1897 [[Folkert Schmidt]] Eigentümer. Letzterer gab das Haus jedoch an [[Johann Schmidt|Johann G. Schmidt]] weiter.<ref name=":0" />


Im Adressbuch der Stadt Norden von 1926 war [[Wilhelmine Müller]] als Bewohnerin verzeichnet. 1950/1951 wohnte hier [[Herre Habben]] und 1974 gehörte das Haus der Stadt Norden.<ref name=":0" /> Um diese Zeit wurde das Haus dann - vermutlich ebenfalls im Zuge des Ausbaus der [[Norddeicher Straße]] - abgebrochen, wie auch das östliche Nachbarhaus [[Am Markt 54]]. Letzteres wurde jedoch bereits 1971 dem Erdboden gleichgemacht.
Im Adressbuch der Stadt Norden von 1926 war [[Wilhelmine Müller]] als Bewohnerin verzeichnet. 1950/1951 wohnte hier [[Herre Habben]], seit den 1970er Jahren gehörte das Haus der Stadt Norden.<ref name=":0" /> Auf einem Foto des Abrisses des Hauses [[Am Markt 54]] von Februar 1971 ist das Haus 53 ebenfalls nicht mehr zu erkennen. Es ist davon auszugehen, dass es auch in jener Zeit dem Erdboden gleichgemacht wurde.


==Galerie==
==Galerie==
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Datei:Am Markt Marktschule Pannkooksboom unbekanntes Datum 01.JPG|Links im Hintergrund die [[Marktschule]], rechts das Haus Am Markt 53 (um 1900).
Datei:Am Markt Marktschule Pannkooksboom unbekanntes Datum 01.JPG|Links im Hintergrund die [[Marktschule]], rechts das Haus Am Markt 54 (um 1900). In der Mitte das hier in Rede stehende Haus.
Datei:Am Markt 53 Anton Götz um 1930.JPG|Aufgenommen in der Zeit zwischen 1926 und 1929.
Datei:Am Markt Norddeicher Straße Pankooksboom Götz Abriss Februar 1971 01.jpg|Abriss Am Markt 54 im Februar 1971. Auch das Haus 53 ist hier nicht mehr zu sehen.
Datei:Norddeicher Straße Haus Götz um 1960 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1960.
Datei:Am Markt Pannkooksboom Haus Vienna 1963 01.jpg|Der [[Pannkooksboom]] vor dem Haus im Jahre 1963. Erkennbar ist am Haus bereits der Schriftzug ''Anton Götz''. Im Hintergrund das [[Haus Vienna]].
Datei:Am Markt Norddeicher Straße Pankooksboom Götz Abriss Februar 1971 01.jpg|Abriss im Februar 1971.
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Aktuelle Version vom 16. Juli 2024, 08:48 Uhr

Am Markt 53

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Basisdaten
Entstehungszeit unbekannt
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand 1971 abgebrochen
Genaue Lage Am Markt 53

26506 Norden

Am Markt 53 befand sich ein schmales Ziegelsteingebäude, welches zeitweise als Wohnhaus, zeitweise als Packhaus genutzt wurde. Im Zuge des Ausbaus der Norddeicher Straße wurde es 1971,wie auch das östliche Nachbarhaus Am Markt 54, dem Erdboden gleichgemacht.

Geschichte

Als erster bekannter Besitzer eines Hauses an dieser Stelle findet sich 1744 im Register der Warfs- und Zaunheuer ein Gerjet Ross, dem Gaycke Edzards Witwe Amke Redleffs folgte.[1]

Noch vor 1780 hatten Ihmel Willms und seine Frau Elisabeth Ufen das Haus in einer Erbteilung angenommen. Der Wert des Hauses wurde seinerzeit mit 300 Gulden angegeben. 1780 findet sich dann der Hinweis, dass Willms hier eine Genever-Brennerei (Jenever Branderey) betrieb. Willms selbst wohnte in dieser Zeit im Nachbarhaus Am Markt 54. Erbe des Hauses wurde der Sohn Edde Ufen Ihmels und nachfolgend dessen Witwe mit 5/6-Anteilen sowie der gemeinsame Sohn Jacob Ihmels mit 1/6-Anteil.[1]

Um 1863 wurde die Witwe von H. C. Rosenboom nächste Eigentümerin. Teilweise wurde das Haus zu dieser Zeit als Packhaus genutzt. 1888 wurde Hermann Theodor Rosenboom und 1897 Folkert Schmidt Eigentümer. Letzterer gab das Haus jedoch an Johann G. Schmidt weiter.[1]

Im Adressbuch der Stadt Norden von 1926 war Wilhelmine Müller als Bewohnerin verzeichnet. 1950/1951 wohnte hier Herre Habben, seit den 1970er Jahren gehörte das Haus der Stadt Norden.[1] Auf einem Foto des Abrisses des Hauses Am Markt 54 von Februar 1971 ist das Haus 53 ebenfalls nicht mehr zu erkennen. Es ist davon auszugehen, dass es auch in jener Zeit dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 128

Siehe auch