Haus Meyer (Sielstraße): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 10: Zeile 10:
26506 Norden
26506 Norden
}} __NOTOC__
}} __NOTOC__
'''Haus Meyer''' ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der [[Sielstraße]] 25, im Winkel zu [[Am Alten Siel]]. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von [[Diedrich Meyer]]. Seit den 1930er Jahre führte die Familie Detmers (Hinrich "Hinni" Detmers) den Laden. In den 1950er Jahren erfolgte der Umzug zum Neubaugebiet nahe des [[Schwanenteich|Schwanenteichs]] an die [[Knyphausenstraße]], unmittelbar im Mündungsbereich der [[Zuckerpolderstraße]].<ref name=":0">Diverse facebook-Kommentare unter dem Beitrag vom 9. Februar 2024 von Georg Tenor</ref>
'''Haus Meyer''' ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der [[Sielstraße]] 25, im Winkel zu [[Am Alten Siel]]. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von [[Diedrich Meyer]]. Er verstarb nach 1926.<ref>Adressbuch der Stadt Norden von 1926, S. 20</ref>
 
Seit den 1930er Jahre führte die Familie Detmers (Hinrich "Hinni" Detmers) den Laden. In den 1950er Jahren erfolgte der Umzug zum Neubaugebiet nahe des [[Schwanenteich|Schwanenteichs]] an die [[Knyphausenstraße]], unmittelbar im Mündungsbereich der [[Zuckerpolderstraße]].<ref name=":0">Diverse facebook-Kommentare unter dem Beitrag vom 9. Februar 2024 von Georg Tenor</ref>


Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als ''Gegenleistung'' gezahlt.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.</ref>
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als ''Gegenleistung'' gezahlt.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.</ref>

Aktuelle Version vom 12. Februar 2024, 11:30 Uhr

Haus Meyer (Sielstraße)

Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Entstehungszeit vor 1910
Erbauer Familie Meyer (vermutlich)
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Sielstraße 25

26506 Norden

Haus Meyer ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der Sielstraße 25, im Winkel zu Am Alten Siel. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von Diedrich Meyer. Er verstarb nach 1926.[1]

Seit den 1930er Jahre führte die Familie Detmers (Hinrich "Hinni" Detmers) den Laden. In den 1950er Jahren erfolgte der Umzug zum Neubaugebiet nahe des Schwanenteichs an die Knyphausenstraße, unmittelbar im Mündungsbereich der Zuckerpolderstraße.[2]

Während des Zweiten Weltkriegs diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als Gegenleistung gezahlt.[3]

In einem noch nicht genau bekannten Zeitraum befand sich hier dann die Lebensmittelhandlung Saathoff, spätestens seit 1972 die Fahrschule von Kurt Knittel.[2]

Trivia

Früher hatte das Gebäude die Hausnummer 425 C (Sielweg). Später erhielt es die Adresse Sielstraße 44 und schließlich Sielstraße 25.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Adressbuch der Stadt Norden von 1926, S. 20
  2. 2,0 2,1 Diverse facebook-Kommentare unter dem Beitrag vom 9. Februar 2024 von Georg Tenor
  3. Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.

Siehe auch