VfB Norden: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der '''VfB Norden''' (''Verein für Ballsport'') ist ein aus den Fußballsparten des [[Norder Turnverein|Norder Turnvereins]] und der [[Freie Turnerschaft|Freien Turnerschaft]] hervorgeganener Fußballverein. Die Vereinsfarben sind, angelehnt an das [[Norder Stadtwappen]], blau und gelb.
Der '''VfB Norden''' (''Verein für Ballsport'') ist ein aus den Fußballsparten des [[Norder Turnverein|Norder Turnvereins]] und der [[Freie Turnerschaft|Freien Turnerschaft]] hervorgeganener Fußballverein. Die Vereinsfarben sind, angelehnt an das [[Norder Stadtwappen]], blau und gelb.
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==Geschichte==
==Geschichte==
* siehe auch: [[Freie Turnerschaft|Geschichte der Freien Turnerschaft]]
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam es in Norden und Umgebung zur Gründung mehrerer Fußballsparten in bestehenden und neuen Vereinen, nachdem diese im Zuge der nationalsozialistischen ''Gleichschaltung'' zumeist verboten und in NS-Organe, wie ''Kraft durch Freude,'' überführt wurden.
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam es in Norden und Umgebung zur Gründung mehrerer Fußballsparten in bestehenden und neuen Vereinen, nachdem diese im Zuge der nationalsozialistischen ''Gleichschaltung'' zumeist verboten und in NS-Organe, wie ''Kraft durch Freude,'' überführt wurden.


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Gemeinsam mit dem FC Norden zählte der VfB seinerzeit zu den besten Fußballvereinen der Region und führte schon kurz nach der Gründung die Tabelle der Kreisklasse an. Ihr erstes Spiel bestritten sie gegen den TuS Pewsum, nachdem sie kurzerhand die offizielle Lizenz des Niedersächsischen Fußballverbandes erhielten.<ref name=":0" />
Gemeinsam mit dem FC Norden zählte der VfB seinerzeit zu den besten Fußballvereinen der Region und führte schon kurz nach der Gründung die Tabelle der Kreisklasse an. Ihr erstes Spiel bestritten sie gegen den TuS Pewsum, nachdem sie kurzerhand die offizielle Lizenz des Niedersächsischen Fußballverbandes erhielten.<ref name=":0" />


Seit 2013 wird der Herrenfußball wegen Mitgliederschwundes gemeinsam mit dem [[PSV Norden]] betrieben.
Seit 2013 wird der Herrenfußball wegen Mitgliederschwundes gemeinsam mit dem [[PSV Norden]] betrieben. Das Heimstadion befindet sich dabei auf dem [[Sportplatz Wildbahn]], vereinzelt wird auch der Kunstrasen am [[Jahnplatz]] genutzt.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 29. Dezember 2021, 07:53 Uhr

VfB Norden

Basisdaten
Gründung 9. November 1949
Auflösung -
Rechtsform eingetragener Verein (e. V.)
Hauptsitz Im Stuvert 25

26506 Norden

Der VfB Norden (Verein für Ballsport) ist ein aus den Fußballsparten des Norder Turnvereins und der Freien Turnerschaft hervorgeganener Fußballverein. Die Vereinsfarben sind, angelehnt an das Norder Stadtwappen, blau und gelb.

Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es in Norden und Umgebung zur Gründung mehrerer Fußballsparten in bestehenden und neuen Vereinen, nachdem diese im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung zumeist verboten und in NS-Organe, wie Kraft durch Freude, überführt wurden.

Der erste, reine Fußballverein der Nachkriegszeit war der FC Norden, der 1946 gegründet wurde. Zur selben Zeit wurden auch beim Norder Turnverein und der Freien Turnerschaft wieder Fußballsparten gegründet, die wegen der wirtschaftlich schweren Lage in der Nachkriegszeit ihren Betrieb bald wieder einstellen mussten. So taten sich die wenigen verbliebenen, fußballbegeisterten Mitglieder dieser Vereine zusammen und gründeten am 9. November 1949 den VfB Norden.[1]

Gemeinsam mit dem FC Norden zählte der VfB seinerzeit zu den besten Fußballvereinen der Region und führte schon kurz nach der Gründung die Tabelle der Kreisklasse an. Ihr erstes Spiel bestritten sie gegen den TuS Pewsum, nachdem sie kurzerhand die offizielle Lizenz des Niedersächsischen Fußballverbandes erhielten.[1]

Seit 2013 wird der Herrenfußball wegen Mitgliederschwundes gemeinsam mit dem PSV Norden betrieben. Das Heimstadion befindet sich dabei auf dem Sportplatz Wildbahn, vereinzelt wird auch der Kunstrasen am Jahnplatz genutzt.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 4

Siehe auch