Hof Agena: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Hof Agena''' ist ein historischer Gulfhof im [[Schulenburgerpolder]], der zu [[Neuwesteel]] gehört. Als einziger dieser fünf Höfe liegt er im südlichen ''Klein-Schulenburgerpolder''. | Der '''Hof Agena''' ist ein historischer Gulfhof im [[Schulenburgerpolder]], der zu [[Neuwesteel]] gehört. Als einziger dieser fünf Höfe liegt er im südlichen ''Klein-Schulenburgerpolder.'' Er darf nicht mit dem etwas weiter südlich, bereits in der Krummhörn gelegen ''Biolandhof Agena'' verwechselt werden. | ||
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==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
<references /> | <references/> | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
Aktuelle Version vom 26. Februar 2024, 10:03 Uhr
Hof Agena | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | 1842 (um 1781) |
| Erbauer | Willem Abben Fegter |
| Bauweise | Gulfhof |
| Erhaltungszustand | erhalten |
| Genaue Lage | Klein-Schulenburger-Polder 5
26506 Norden |
Der Hof Agena ist ein historischer Gulfhof im Schulenburgerpolder, der zu Neuwesteel gehört. Als einziger dieser fünf Höfe liegt er im südlichen Klein-Schulenburgerpolder. Er darf nicht mit dem etwas weiter südlich, bereits in der Krummhörn gelegen Biolandhof Agena verwechselt werden.
Geschichte
Der Hof wurde ursprünglich in gemeinschaftlicher Leistung von Willem Abben Fegter und Dirk Meints Agena erbaut, die bei der 1781 fertiggestellten Eindeichung des Schulenburgerpolders maßgeblich mitgewirkt hatten. Als Dank erhielten sie den südlichen Teil des Polders am 25. Mai 1781 in Erbpacht und errichteten dort einen Hof.[1]
Nach dem Tode Abbens wurden seine vier Kinder im Jahre 1802 anteilige Erben des Hofs. Die andere Hälfte gehörte weiterhin Agena. Dessen Familie blieb auch nachfolgend im Besitz des Hofs, im Laufe des 19. Jahrhunderts sogar alleinig. Von 1842 bis 1844 wird der Hof daraufhin umfangreich erweitert.[1][2] An den Umbau erinnert noch eine Steintafel mit der Jahreszahl 1842 und den Initialien von D. M. U. Agena für Dirk Meints Ubben Agena und I. H. P. Itzen für Inse Harms Peters Itzen.[1][3] Die Familie Itzen bewirtschaftet den Hof bis heute.[1]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 32
- ↑ Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 14. Oktober 2021
- ↑ Genealogische Aufzeichnungen der Familie Itzen, abgerufen am 5. November 2021