Februarflut 1962: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Februarflut von 1962''' ereignete sich vom 16. auf den 17. Februar 1962 und führte zu schweren Schäden an den [[Liste der Eindeichungen|Seedeichen]]. Es war die schwerste Sturmflut des Jahrhunderts, doch kam die Stadt - bis auf einige Sturmschäden - glimpflich davon.<ref name=":0">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 68</ref> Deichbrüche, wie etwa bei der [[Februarflut 1825]] gab es nicht.
Die '''Februarflut von 1962''' ereignete sich vom 16. auf den 17. Februar 1962 und führte zu schweren Schäden an den [[Liste der Eindeichungen|Seedeichen]]. Es war die schwerste Sturmflut des Jahrhunderts, doch kam die Stadt - bis auf einige Sturmschäden - glimpflich davon.<ref name=":0">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 68</ref> Deichbrüche, wie etwa bei der [[Februarflut 1825]] gab es nicht.


Das nur knappe Entkommen einer Katastrophe führt bei den Verantwortlichen zu einer höheren Priorisierung des Küstenschutzes. Auf der Grundlage des neuen Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) fusionieren zum 1. Januar 1965 die kleinen Deichachten von [[Ostermarsch]], [[Westermarsch]], [[Lintelermarsch]], [[Leybuchtpolder]], [[Wester-Charlottenpolder]] und Neßmersiel zur [[Deichacht Norden]].<ref name=":0" />
Das nur knappe Entkommen einer Katastrophe führt bei den Verantwortlichen zu einer höheren Priorisierung des Küstenschutzes. Auf der Grundlage des 1963 vom Landtag verabschiedeten Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) fusionieren zum 1. Januar 1965 die kleinen Deichachten von [[Ostermarsch]], [[Westermarsch]], [[Lintelermarsch]], [[Leybuchtpolder]], [[Wester-Charlottenpolder]] und Nesse zur [[Deichacht Norden]].<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 13. August 2021, 09:34 Uhr

Die Februarflut von 1962 ereignete sich vom 16. auf den 17. Februar 1962 und führte zu schweren Schäden an den Seedeichen. Es war die schwerste Sturmflut des Jahrhunderts, doch kam die Stadt - bis auf einige Sturmschäden - glimpflich davon.[1] Deichbrüche, wie etwa bei der Februarflut 1825 gab es nicht.

Das nur knappe Entkommen einer Katastrophe führt bei den Verantwortlichen zu einer höheren Priorisierung des Küstenschutzes. Auf der Grundlage des 1963 vom Landtag verabschiedeten Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) fusionieren zum 1. Januar 1965 die kleinen Deichachten von Ostermarsch, Westermarsch, Lintelermarsch, Leybuchtpolder, Wester-Charlottenpolder und Nesse zur Deichacht Norden.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 68

Siehe auch