<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Ostfriesenlord</id>
	<title>Norder Stadtgeschichte - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Ostfriesenlord"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Ostfriesenlord"/>
	<updated>2026-04-28T18:11:12Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.1</generator>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42368</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42368"/>
		<updated>2026-04-28T12:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1998 (1955; 1888)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach im Jahr gibt das Orchester größere und kleinere Auftritte. Das wohl bedeutendste und etablierteste Konzert ist die &#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039;, die jedes Jahr im Juni oder Juli stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein. Parallel dazu scheint es ebenfalls eine Stadtkapelle gegeben zu haben, die jedoch auch mit der Feuerwehrkapelle identisch gewesen sein könnte, da auf einem alten Foto gut gekleidete Herren inmitten uniformierter Feuerwehrmänner stehen (siehe Galerie unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon Weinhaus um 1900 01.jpg|Aufnahme der Norder Stadtkapelle im ersten, kleineren Musikpavillon auf dem [[Mittelmarkt]]. Mittig (mit Taktstock) befindet sich [[Richard Gottschalck]].&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtorchester 1894 01.jpg|Aufnahme von 1894 vor dem neuen [[Musikpavillon]].&lt;br /&gt;
Datei:Musikkapelle Feuerwehr Norden um 1900.jpg|Die Feuerwehrkapelle als Vorläufer des Orchesters. Um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Musikzug Feuerwehr Norden 1984 01.jpg|Auftritt beim [[Stadtfest]] 1984.&lt;br /&gt;
Datei:Stadtorchester Feuerwehr Norden Schlossparkserenade Lütetsburg 2007 01.jpg|&#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039; 2007.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42367</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42367"/>
		<updated>2026-04-28T12:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1998 (1955; 1888)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach im Jahr gibt das Orchester größere und kleinere Auftritte. Das wohl bedeutendste und etablierteste Konzert ist die &#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039;, die jedes Jahr im Juni oder Juli stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein. Parallel dazu scheint es ebenfalls eine Stadtkapelle gegeben zu haben, die jedoch auch mit der Feuerwehrkapelle identisch gewesen sein könnte, da auf einem alten Foto gut gekleidete Herren inmitten uniformierter Feuerwehrmänner stehen (siehe Galerie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon Weinhaus um 1900 01.jpg|Aufnahme der Norder Stadtkapelle im ersten, kleineren Musikpavillon auf dem [[Mittelmarkt]]. Mittig (mit Taktstock) befindet sich [[Richard Gottschalck]].&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtorchester 1894 01.jpg|Aufnahme von 1894 vor dem neuen [[Musikpavillon]].&lt;br /&gt;
Datei:Musikkapelle Feuerwehr Norden um 1900.jpg|Die Feuerwehrkapelle als Vorläufer des Orchesters. Um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Musikzug Feuerwehr Norden 1984 01.jpg|Auftritt beim [[Stadtfest]] 1984.&lt;br /&gt;
Datei:Stadtorchester Feuerwehr Norden Schlossparkserenade Lütetsburg 2007 01.jpg|&#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039; 2007.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Musikpavillon&amp;diff=42366</id>
		<title>Musikpavillon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Musikpavillon&amp;diff=42366"/>
		<updated>2026-04-28T12:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Musikpavillon==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Musikpavillon&lt;br /&gt;
| Text = Gebäude in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.594794035685766, 7.203222267627871&lt;br /&gt;
| circles = 53.594794035685766, 7.203222267627871 : 10&lt;br /&gt;
| zoom = 17&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|1894&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|[[Jan ten Doornkaat Koolman (1850)|Jan ten Doornkaat Koolman III.]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Marktpavillon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|vor 1950 abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Blücherplatz]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}__NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Musikpavillon&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Musentempel&#039;&#039;) wurde 1894 anlässlich einer großen Gewerbeausstellung von [[Jan ten Doornkaat Koolman (1850)|Jan ten Doornkaat Koolman III.]] auf dem [[Blücherplatz]] errichtet und später der Stadt gestiftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurde er vor allem für Musikaufführungen genutzt und kam so zu seinem Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde noch vor 1950 abgerissen (vermutlich in den 1930er Jahren).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Von seiner einstigen Pracht ist nichts mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in den 1920er Jahren war der Musikpavillon noch ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, die hier regelmäßig den Klängen der Kapellen lauschten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Musikpavillon auf dem Blücherplatz ging ein kleinerer Pavillon voran, der auf dem [[Mittelmarkt]] errichtet wurde. Ein Foto des Pavillons findet sich unten in der Galerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon Weinhaus um 1900 01.jpg|Aufnahme der [[Norder Stadtkapelle]] im ersten, kleineren Musikpavillon auf dem [[Mittelmarkt]]. Mittig (mit Taktstock) befindet sich [[Richard Gottschalck]].&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtorchester 1894 01.jpg|Aufnahme von 1894, wohl ebenfalls mit der [[Norder Stadtkapelle|Kapelle]]&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon 1899 01.jpg|Aufnahme von 1899.&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon Weinhaus um 1920 01.jpg|Der Musikpavillon auf dem [[Blücherplatz]] in der Zeit um 1900, rechts das [[Weinhaus]], im Hintergrund die [[Westerstraße]].&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon 1905 01.jpg|Aufnahme aus dem Jahre 1905.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Marktpavillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42365</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42365"/>
		<updated>2026-04-28T12:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1998 (1955; 1888)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach im Jahr gibt das Orchester größere und kleinere Auftritte. Das wohl bedeutendste und etablierteste Konzert ist die &#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039;, die jedes Jahr im Juni oder Juli stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein. Parallel dazu scheint es ebenfalls eine Stadtkapelle gegeben zu haben, die jedoch auch mit der Feuerwehrkapelle identisch gewesen sein könnte, da auf einem alten Foto gut gekleidete Herren inmitten zweier Feuerwehrmänner stehen (siehe Galerie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Musikpavillon Pavillon Weinhaus um 1900 01.jpg|Aufnahme der Norder Stadtkapelle im ersten, kleineren Musikpavillon auf dem [[Mittelmarkt]]. Mittig (mit Taktstock) befindet sich [[Richard Gottschalck]].&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtorchester 1894 01.jpg|Aufnahme von 1894 vor dem neuen [[Musikpavillon]].&lt;br /&gt;
Datei:Musikkapelle Feuerwehr Norden um 1900.jpg|Die Feuerwehrkapelle als Vorläufer des Orchesters. Um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Musikzug Feuerwehr Norden 1984 01.jpg|Auftritt beim [[Stadtfest]] 1984.&lt;br /&gt;
Datei:Stadtorchester Feuerwehr Norden Schlossparkserenade Lütetsburg 2007 01.jpg|&#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039; 2007.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Stadtkapelle&amp;diff=42364</id>
		<title>Norder Stadtkapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Stadtkapelle&amp;diff=42364"/>
		<updated>2026-04-28T12:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Kapelle_(Musik)&amp;diff=42363</id>
		<title>Kapelle (Musik)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Kapelle_(Musik)&amp;diff=42363"/>
		<updated>2026-04-28T12:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42362</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42362"/>
		<updated>2026-04-28T12:32:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1998 (1955; 1888)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach im Jahr gibt das Orchester größere und kleinere Auftritte. Das wohl bedeutendste und etablierteste Konzert ist die &#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039;, die jedes Jahr im Juni oder Juli stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Musikkapelle Feuerwehr Norden um 1900.jpg|Die Feuerwehrkapelle als Vorläufer des Orchesters. Um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Musikzug Feuerwehr Norden 1984 01.jpg|Auftritt beim [[Stadtfest]] 1984.&lt;br /&gt;
Datei:Stadtorchester Feuerwehr Norden Schlossparkserenade Lütetsburg 2007 01.jpg|&#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039; 2007.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Musikzug_Feuerwehr_Norden_1984_01.jpg&amp;diff=42361</id>
		<title>Datei:Musikzug Feuerwehr Norden 1984 01.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Musikzug_Feuerwehr_Norden_1984_01.jpg&amp;diff=42361"/>
		<updated>2026-04-28T12:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Quelle: Archiv der Feuerwehr Norden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv der Feuerwehr Norden&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Urheber_Genehmigung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Musikkapelle_Feuerwehr_Norden_um_1900.jpg&amp;diff=42360</id>
		<title>Datei:Musikkapelle Feuerwehr Norden um 1900.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Musikkapelle_Feuerwehr_Norden_um_1900.jpg&amp;diff=42360"/>
		<updated>2026-04-28T12:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Quelle: Archiv der Feuerwehr Norden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv der Feuerwehr Norden&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Urheber_Genehmigung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Stadtorchester_Feuerwehr_Norden_Schlossparkserenade_L%C3%BCtetsburg_2007_01.jpg&amp;diff=42359</id>
		<title>Datei:Stadtorchester Feuerwehr Norden Schlossparkserenade Lütetsburg 2007 01.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Stadtorchester_Feuerwehr_Norden_Schlossparkserenade_L%C3%BCtetsburg_2007_01.jpg&amp;diff=42359"/>
		<updated>2026-04-28T12:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Quelle: Archiv der Feuerwehr Norden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv der Feuerwehr Norden&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Urheber_Genehmigung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42358</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42358"/>
		<updated>2026-04-28T12:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1998 (1955; 1888)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach im Jahr gibt das Orchester größere und kleinere Auftritte. Das wohl bedeutendste und etablierteste Konzert ist die &#039;&#039;Lütetsburger Schlossparkserenade&#039;&#039;, die jedes Jahr im Juni oder Juli stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42357</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42357"/>
		<updated>2026-04-28T12:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1998 (1955; 1888)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42356</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42356"/>
		<updated>2026-04-28T12:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=1955&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus einer Musikgruppe der [[Kreismusikschule]] sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Blasorchester. Formell gehört es zur Feuerwehr Norden, agiert jedoch überwiegend selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Konzertankündigung aus dem Jahre 1888 belegt, dass es schon damals eine Kapelle der [[Norder Feuerwehr]] gegeben hat. Durch verschiedene Ereignisse, deren Einzelheiten nicht genau bekannt sind, traten mehrere Unterbrechungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zusammenschluss mit der &#039;&#039;Kyffhäuserkapelle Berum&#039;&#039; wurde der Musikzug der Feuerwehr Norden 1955 neu gegründet. Der erste öffentliche Auftritt nach der Neugründung erfolgte sogleich anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt Norden. Zur 750-Jahrfeier im Jahr 2005 bestünde der Musikzug der Feuerwehr Norden nach Neugründung somit 50 Jahre. Somit kann auch mit Recht behauptet werden, dass der heutige Musikzug/Stadtorchester auf eine lange Tradition zurückblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er Jahre drohte der Musikzug als bislang einzige Blasmusikformation in der [[Stadt Norden]] wegen Nachwuchsmangel ihre Aktivitäten einstellen zu müssen. Um dieses zu verhindern wurde die Zusammenarbeit mit der [[Musikschule]] gesucht. Auf Anregung und unter Beteiligung des Feuerwehr-Musikzugs und in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Norden entstand 1998 die Formation unter dem Namen &#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderem &#039;&#039;Outfit&#039;&#039;, neuem Namen und modernerer Musikrichtung gelangen der Erhalt und Ausbau des Orchesters. Der Mitgliederbestand konnte dabei kontinuierlich ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &#039;&#039;TeaTime-Orchester&#039;&#039; gegründet. Hier musizieren Anfänger und Wiedereinsteiger aller Altersgruppen miteinander und können ihre Liebe zur Musik ausleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2010er Jahren wurde das &#039;&#039;Chaos-Orchester&#039;&#039; gegründet, in welchem Einsteiger ebenfalls auf leichte und einfühlsame Weise an die Welt der Musik herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtorchester-norden.de/ Internetseite vom Stadtorchester Feuerwehr Norden], abgerufen am 28. April 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Feuerwehr&amp;diff=42355</id>
		<title>Norder Feuerwehr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Feuerwehr&amp;diff=42355"/>
		<updated>2026-04-28T12:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Musikzug&amp;diff=42354</id>
		<title>Musikzug</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Musikzug&amp;diff=42354"/>
		<updated>2026-04-28T12:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Feuerwehrmusikzug&amp;diff=42353</id>
		<title>Feuerwehrmusikzug</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Feuerwehrmusikzug&amp;diff=42353"/>
		<updated>2026-04-28T12:12:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Feuerwehrkapelle&amp;diff=42352</id>
		<title>Feuerwehrkapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Feuerwehrkapelle&amp;diff=42352"/>
		<updated>2026-04-28T12:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Musikkapelle&amp;diff=42351</id>
		<title>Musikkapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Musikkapelle&amp;diff=42351"/>
		<updated>2026-04-28T12:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester&amp;diff=42350</id>
		<title>Stadtorchester</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester&amp;diff=42350"/>
		<updated>2026-04-28T12:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Stadtorchester&amp;diff=42349</id>
		<title>Norder Stadtorchester</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Stadtorchester&amp;diff=42349"/>
		<updated>2026-04-28T12:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Stadtorchester Feuerwehr Norden erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Stadtorchester Feuerwehr Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42348</id>
		<title>Stadtorchester Feuerwehr Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtorchester_Feuerwehr_Norden&amp;diff=42348"/>
		<updated>2026-04-28T12:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Körperschaft |Gründung= |Auflösung=- |Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.) |Hauptsitz=Osterstraße 93 A 26506 Norden }} __NOTOC__ Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;Stadtorchester&amp;#039;&amp;#039;) ist ein aus den bis dahin unabhängigem Stadtorchester sowie dem Musikzug der Feuerwehr Norden entstandenes, überregional bekanntes Orchester.  ==Einzelnachweise== &amp;lt;references/&amp;gt;  ==Siehe auch== *Singverein Norden *Posaunenchor Nor…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=[[Osterstraße 93 A]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtorchester Feuerwehr Norden&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;Stadtorchester&#039;&#039;) ist ein aus den bis dahin unabhängigem Stadtorchester sowie dem Musikzug der [[Feuerwehr Norden]] entstandenes, überregional bekanntes Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Männergesangverein Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_M%C3%A4nnergesangverein&amp;diff=42347</id>
		<title>Norder Männergesangverein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_M%C3%A4nnergesangverein&amp;diff=42347"/>
		<updated>2026-04-28T12:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=23. April 1857 (21. September 1947)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=keiner (Hotel Reichshof)&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Norder Männergesangverein von 1857 e.V.&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;MGV&#039;&#039;) gehört zu den ältesten noch bestehenden Vereinen in Norden. Der hiesigen Allgemeinheit bekannt ist er vor allem durch seine öffentlichen Auftritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Werken gehört das [[Norder Stadtlied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinhin, aber fälschlicherweise, wird der Verein auch als &#039;&#039;Männergesangsverein&#039;&#039; bezeichnet (mit s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
In den Jahren nach 1830 bildeten sich in Ostfriesland zahlreiche Männerchöre. So setzten sich am Donnerstag, dem 23. April 1857, 25 Herren zusammen und gründeten die Liedertafel &#039;&#039;Concordia&#039;&#039;. Hier beginnt die Geschichte des &#039;&#039;Norder Männergesangvereins von 1857.&#039;&#039; Seitdem sind mehrere Gesangvereine in Norden gegründet worden, die sich dann später wieder zusammenschlossen, um in einer Männerrunde zu singen und Geselligkeit zu haben. Erst seit der Neugründung 1947 gibt es in Norden nur noch einen Männergesangverein (kurz: &#039;&#039;MGV&#039;&#039;). Der heutige Verein kann aus einem Zusammenschloss folgender, ehemaliger Vereine betrachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liedertafel Concordia&#039;&#039;, gegründet am 23. April 1857&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Arion&#039;&#039;, gegründet am 21. August 1861&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kriegersängerbund&#039;&#039;, gegründet am 20. Januar 1873&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039;, gegründet am 31. Oktober 1884&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Norden&#039;&#039;, von 1933 gegründet am 24. August 1933&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; gegründet am 2. Januar 1902&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liedertafel Concordia===&lt;br /&gt;
Als erster Liedervater des 25 Sänger starken Chores wird der Buchhalter J. W. Nesso genannt. Der Name des ersten Chorleiters ist nicht bekannt. Der in den folgenden Ausführungen öfters genannte Lehrer [[Gerhard Hinrichs]] wurde im Jahre 1881 zum Chorleiter gewählt. Am 21. August 1861 gründeten Honoratioren und viele wohlhabende Kaufleute der Stadt den Männergesangverein &#039;&#039;Arion&#039;&#039;. Der Amtsrichter und [[Johann Rösingh|Notar Rösingh]] wurde zum ersten Liedervater gewählt Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Dezember 1881. Die musikalische Leitung übernahm der Organist G. Grundmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71 entstand der dritte Männergesangverein. Kriegsteilnehmer gründeten - wohl aus Gründen der Kameradschaft - den &#039;&#039;Kriegersängerbund&#039;&#039;, dessen Vorsitz der Kaufmann [[Diedrich Mescher]] übernahm. Wer bei der Gründung der musikalische Leiter des Vereins wurde, ist nicht bekannt. Lehrer Hinrichs leitete ab 1882 auch diesen Chor, der zunächst aus etwa 30 Sängern bestand. Bei den damals üblichen patriotischen Feiern wurde der Chor fast regelmäßig hinzugezogen. Er beteiligte sich mit den anderen hiesigen und auswärtigen Gesangvereinen u. a. am Sedanfest, dem 2. September 1874 an der Einweihung des [[Kriegerdenkmal|Kriegerehrenmals auf dem Blücherplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sängerbund (1884-1939)===&lt;br /&gt;
Leider ließ in den Jahren bis 1884 im Kriegsängerbund und in der Liedertafel Concordia die Aktivität der Sänger stark nach. Ein geregelter Übungsbetrieb konnte in beiden Vereinen nicht mehr durchgeführt werden. Deshalb beschloss man, sich zusammenzuschließen. Am 31. Oktober 1884 wurde der Männergesangverein &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; im &#039;&#039;Garbeschen Gasthof&#039;&#039; (heute [[Hotel Reichshof]]) gegründet. 23 Sänger aus beiden Vereinen schlossen sich dem neuen Verein an. Liedervater wurde Diedrich Mescher, Chorleiter blieb Herr Gerhard Hinrichs. Die Protokolle der folgenden Jahre verzeichnen rege Aktivitäten. Der Chor sang ebenso wie die Brudervereine recht oft bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Konzerten zu Gunsten der damaligen Handwerker-Witwen- und Waisenstiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Liedervater Mescher am 20. September 1892 übernahm der bisherige Schriftführer S. H. Kuchenbäcker den Vorsitz, krankheitshalber musste er jedoch sein Amt recht bald wieder zur Verfügung stellen - nach immerhin 20 Jahren Vorstandsarbeit in beiden Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Nachfolger wurde am 3. November 1893 der Kaufmann [[Onno Behrends]] gewählt, der dann dem Verein 27 Jahre vorstand. Während seiner Tätigkeit trat der Chor sehr häufig öffentlich auf. Er wurde auch zu ganz besonderen Anlässen eingeladen - wie das 50-jährige Bestehen des Emder Männergesangsvereins am 8. Mai 1897 oder - zusammen mit dem MGV Arion - zur Einweihung des [[Bismarckdenkmal|Bismarckdenkmales]] in Norden. Am 9. August 1901 nahm der Sängerbund am Begrüßungskonzert anlässlich des Kaiserbesuchs in Emden teil. Neben seiner langen Tätigkeit als Liedervater des &#039;&#039;Sängerbundes&#039;&#039; war Onno Behrends viele Jahre l. Vorsitzender des Ostfriesischen Sängerbundes. Liedervater Onno Behrends schenkte dem Verein ein Banner aus chinesischer Seide. Es wurde am 29. September 1907 in einer größeren Feier eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. November 1904 wurde das &#039;&#039;[[Deutsches Haus|Deutsche Haus]]&#039;&#039; als Vereinslokal gewählt, nachdem der Verein mehrere Jahre bei [[Hotel Reichshof|Garbe]], [[Hotel Henschen|Harms]] und im [[Central-Hotel]] getagt hatte. Seit dieser Zeit ist das &#039;&#039;Deutsche Haus&#039;&#039; für die Vereine immer Übungslokal geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Jahresversammlung vom 10. November 1905 kam es zu einer großen Veränderung im Verein. Infolge verschiedener Missverständnisse wurde Lehrer Hinrichs nach 21 Jahren als Chorleiter abgewählt und durch den Organisten Brüns ersetzt. Dieser leitete den Chor bis zum 2. Oktober 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da übernahm Kapellmeister Richard Gottschalk, der bereits seit Jahren den &#039;&#039;Arion&#039;&#039; dirigierte, die Chorleitung. Durch seine Tätigkeit blühte der Verein weiter auf. Die folgenden Vereinsjahre verliefen ohne besonders hervortretende Ereignisse. Am 29. Juni 1914 besuchte man noch das Ostfriesische Sängerfest in Emden. Hier verbreitete sich schnell die Kunde vom nahenden Krieg. Als dann am l. August der größte Teil der Mitglieder eingezogen wurde, ruhte das Vereinsleben. Die erste Zusammenkunft nach dem Kriege fand am 28. März 1919 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1920 verstarb Onno Behrends. Der Brauereibesitzer [[Georg Beck]], der schon seit 1903 stellvertretender Liedervater war, wurde sein Nachfolger. Als Stellvertreter hatte er Liedervater Behrends, häufig vertreten müssen, wenn dieser beruflich auf Reisen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren der Inflation hatte der Sängerbund erhebliche Schwierigkeiten. Nur durch persönliche Opfer der Sänger konnte die Zeit überstanden werden. Um keine Miete zahlen zu müssen, übte der Verein zeitweilig in einem Klassenraum im [[Gasthaus|Wohlfahrtsheim]]. Um den Ofen heizen zu können, brachten die Sänger Torf und Briketts mit. Am ersten deutschen Sängerfest nach dem Kriege, vom 22. bis 25. August 1924 in Hannover, beteiligten sich drei Sangesbrüder. Kurz vorher hatte sich der Verein dem &#039;&#039;Deutschen Sängerbund&#039;&#039; angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hauptversammlung 1924 wurde der neue Fahnen- und Notenschrank, von Sangesbruder Tischlermeister [[Ferdinand Tjaden]] aus Eichenholz angefertigt, seiner Bestimmung übergeben. Dieser Schrank wurde noch sehr lange benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre nach der Inflation waren gekennzeichnet durch guten Übungsabendbesuch, Teilnahme an Konzerten und öffentlichen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1929 verstarb der beliebte und allseits geachtete Chorleiter Gottschalk, der fast 21 Jahre die musikalische Leitung des Vereines innehatte. Nachfolger wurde am 5. April 1929 der Organist G. Gallert, der den Chor bis zu seinem Fortgang nach Flensburg im Jahre 1937 mit Erfolg leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] leitete der Musiklehrer Zimmer den Chor. Mit Beginn des Krieges wurde der Übungsbetrieb des Sängerbundes eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===MGV Arion (1861-1933)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Arion&#039;&#039; nahm lange Jahre wohl den ersten Platz unter den Norder Chören ein. Ihm gehörten nach den noch vorhandenen Mitgliederlisten die einflussreichsten und wohlhabendsten Norder Bürger an.&lt;br /&gt;
Bei der Gründung im Jahre 1861 wurde der Amtsrichter und Notar Rösingh zum Liedervater gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Dezember 1881. Die Chorleitung übernahm der hochbegabte Organist G. Grundmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1865 veranstaltete der junge Chor ein großes Konzert. Leider ist aus den Akten nicht ersichtlich, wie sich das gesangliche Leben des Vereines weiterentwickelte. Es steht aber fest, dass dieses in den ersten 30 Jahren der Vereinsgeschichte nicht so stark entwickelt war wie die gesellschaftlichen Veranstaltungen. Der Verein war jedoch maßgeblich an der glanzvollen Durchführung des 8. Ostfriesischen Sängerfestes am 9.-11. Juli 1882 und des 13. Sängerfestes am 5.-7. Juli 1896 - beide in Norden - beteiligt. &#039;&#039;Arion&#039;&#039; war alleiniger Träger der Feste. Die beiden Norder Brudervereine &#039;&#039;Concordia&#039;&#039; und &#039;&#039;Kriegersängerbund&#039;&#039; wirkten zwar mit, beteiligten sich aber nicht finanziell. Wie gut der MGV Arion zu der Zeit finanziell ausgestattet war, verdeutlichen die Kosten der beiden Veranstaltungen: Für die Ausgestaltung der beiden Sängerfeste (1882 und 1896) entstanden Kosten in Höhe von etwa 4.600 Mark. Nach heutiger Kaufkraft macht das etwa 30.000 € aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Durchführung der Sängerfeste fehlte trotz vieler Tanzsäle ein großer Festsaal. Für das 8. Sängerfest wurde deshalb die [[Hausbergsches Haus|Scheune des Landwirts de Boer]] an der [[Westerstraße]] als &#039;&#039;Festhalle&#039;&#039; benutzt und mit Tannengrün und Blumen reich geschmückt. 1896 richtete man die Schrödersche Scheune in der Schlachthausstraße mit einem erheblichen Kostenaufwand als &#039;&#039;Festhalle&#039;&#039; her. Beide Feste waren von Erfolg gekrönt, und trotz der beträchtlichen Unkosten wurde ein Gewinn erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. August 1886 feierte &#039;&#039;Arion&#039;&#039; sein 25-jähriges Bestehen mit einem Nachmittagskonzert in [[Ekeler Vorwerk|Walters Garten]] (Ekel). Am 21. September. 1887 trat der langjährige Chorleiter Grundmann mit der Begründung zurück, den Sängern fehlte das notwendige Interesse. Zu seinem Nachfolger wurde am 16. Oktober 1887 Kapellmeister Gottschalk gewählt, der den Chor bis zu seinem Tode 1929 leitete. [[Peter Meyberg]] und [[Ludwig ter Hell]] waren seine Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Liedervaters wechselte beim &#039;&#039;Arion&#039;&#039; recht oft. Nach Liedervater Rösingh folgten der Kaufmann J. F. Schatteburg (1882 bis 1887), der Kreissekretär Onken (1887 bis 1891) und der Lehrer Siekmann (1891 bis 1894). Alle Liederväter haben mit dem Chorleiter vergeblich versucht, das Chorleben zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1894 übernahm dann der [[Brauerei Doornkaat|Brauereibesitzer]] [[Hermann ten Doornkaat Koolman]] das Amt des Liedervaters. Von da an ging es auch in gesanglicher Hinsicht wieder bergauf. Die Amtszeit dieses hervorragenden Liedervaters, der auch zeitweise l. Vorsitzender des Ostfriesischen Sängerbundes war, dauerte bis zum 2. Oktober 1907. Von 1907 bis zum Herbst 1926 leitete Malermeister Themann den Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25./26. Februar 1911 feierte der Verein unter Mitwirkung der Bruderchöre &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; und &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; das 50-jährige Bestehen mit einem großen Chorkonzert. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Kriegsbeginn 1914]] verlief das Vereinsleben in ruhigen Bahnen. Während des Kriegs und in der Inflationszeit ruhte die Vereinstätigkeit fast gänzlich. Am 22. März 1927 wurde dann Herr Heinrich Braams zum Liedervater gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zum 10. Mai 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harmonie (1902-1933)===&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1902 gründeten 20 Herren - Sänger und Nichtsänger - &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; als dritten Männergesangverein in Norden. Viele Bürger der Stadt waren der Überzeugung, dass der neu gegründete Verein nicht überleben würde. Im ersten halben Jahr war auch Skepsis angesagt, da die Einigkeit und Harmonie in dem jungen Verein - trotz des Namens - sehr zu wünschen übrig ließ. Erst im September 1902 wurde der Verein in die richtige Bahnen gelenkt. Der zweite Vorsitzende, [[Franz Pannewick]], verstand es, die wirklich interessierten Sänger um sich zu versammeln und übernahm dann in der ersten Generalversammlung am 27. August 1902 die Leitung des Vereins. Zusammen mit dem Dirigenten [[Rudolf Osbahr]] sorgte er dafür, dass an den Übungsabenden wenig geredet und fleißig geübt wurde. So war der junge Verein den hiesigen Brudervereinen bald ebenbürtig, was bei größeren öffentlichen Veranstaltungen eindeutig bewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 legte Herr Pannewick seinen Posten als Liedervater nieder, weil er zu stark im eigenen Geschäft beansprucht wurde. Hierauf wählte der Verein am 12. Februar 1910 den Sangesbruder Bäckermeister [[Peter Hokema]] zum neuen Vorsitzenden. Unter seiner Leitung fand am 15. Oktober 1910 die Bannerweihe des Vereins statt. Herr Hokema führte den Verein bis zum Januar 1926 mit viel Umsicht, Ausdauer und Erfolg. Als er sein Amt niederlegte, wurde er deshalb zum Ehrenvorsitzenden ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde die Mehrzahl der Sangesbrüder nach und nach eingezogen. Nur ein Doppelquartett setzte die regelmäßigen Übungsabende fort und blieb mit den eingezogenen Sangesbrüdern durch Feldpostpakete, Briefe und Postkarten in ständiger Verbindung. Sechs Sangesbrüder fielen im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Januar 1922 verstarb plötzlich der geachtete Chorleiter Osbahr, der den Chor sehr erfolgreich erzogen und geleitet hatte. Sein Nachfolger wurde der Obergerichtsvollzieher Thürnagel. Er trat aber schon bald &#039;&#039;wegen Überbürdung im Amte&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1933 leitete dann der Lehrer [[Ludwig ter Hell]] musikalisch den Verein. Unter der Leitung dieses hervorragenden Musikers blühte der Verein auf und konnte manche Erfolge erringen. Besonders erwähnt werden soll das große Festkonzert am 9. Januar 1927 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereines, bei dem auch &#039;&#039;Arion&#039;&#039; und der &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1933 war [[Ferdinand Tjaden]] Liedervater. Er wusste durch seinen unverwüstlichen Humor die Sänger immer wieder zu begeistern und an den Verein zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Männergesangverein Norden von 1933 (1933-1938)===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wechselte die politische Führung in Deutschland. Für die hiesigen Vereine bedeutete das die Forderung nach Gleichschaltung und Verschmelzung. Nach ausgedehnten Verhandlungen zwischen allen Vereinen beschlossen &#039;&#039;Arion&#039;&#039; und &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; am 24. August 1933 ihren Zusammenschluss. Es wurde der &#039;&#039;Männergesangverein Norden von 1933&#039;&#039; gegründet. Der &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; beteiligte sich nicht daran und blieb bis zum Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]] eigenständig. Zum Liedervater des neuen Vereins wurde der Sangesbruder [[Rudolf Borchers]] gewählt. Er wurde aber bereits am 4. Juli. 1935 von Sangesbruder [[Wilhelm Schleifer]] abgelöst. Chorleiter wurde der Lehrer [[Ludwig ter Hell]]. Chorkonzerte, Familien- und Vereinsfeiern wechselten miteinander ab und festigten die Freundschaft, die mit dem Zusammenschluss begonnen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; nahm der Chor an den Feierlichkeiten zur Einweihung des Dorfes [[Neuwesteel]] teil. Bei den damals üblichen Veranstaltungen wurde der Chor häufig über Gebühr in Anspruch genommen, was sich schließlich auf das Vereinsleben auswirkte. In den späteren Jahren wurde es immer schwieriger, die Übungsabende aufrecht zu erhalten. Ende Oktober 1938 wurden sie völlig eingestellt, was auch für die Dauer des Kriegs galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Norder Männergesangverein von 1857 e.V. (seit 1947)===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ruhte zunächst die Tätigkeit der Norder Chöre. Durch ein alliiertes Kontrollratsgesetz war sogar jegliche Betätigung in Vereinen verboten. Am 21. September 1947 wurde dann von Sängern aus allen früheren Chören der &#039;&#039;Norder Männergesangverein von 1857 e.V.&#039;&#039; gegründet, dem sofort 36 Mitglieder beitraten. Damit war der lange gehegte Wunsch erfüllt, dass alle Sänger in unserer Stadt in einem Chor vereint waren. In der ersten Generalversammlung wurde der Friseurmeister [[Franz Pannewick]] zum Liedervater gewählt. Zum Chorleiter wurde der Obermusikmeister a. D. [[Richard Groth]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel wertvolles Notenmaterial war in den Wirren des Krieges verloren gegangen. Trotzdem war aus den Notenbeständen der Vorgängervereine genügend Chorliteratur vorhanden, um sofort mit den Übungsabenden zu beginnen. Auf der ersten Jahreshauptversammlung nach der Währungsreform konnte Liedervater Pannewick verkünden, dass sich die Mitgliederzahl des Vereins innerhalb eines Jahres verdoppelt hatte. Auf dieser Versammlung wurde auch einstimmig beschlossen, dass der &#039;&#039;Norder Männergesangverein von 1857 e.V.&#039;&#039; der Rechtsnachfolger aller ehemaligen Männerchöre in Norden sei und somit alle Vermögensbestände der Vorgängervereine auf den neuen Verein übergegangen sind. Der handgefertigte Notenschrank, den [[Ferdinand Tjaden|Tischlermeister Tjaden]] 1925 der &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste öffentliche Auftritt des neuen Chores ließ allerdings auf sich warten. Unter der großartigen Leitung von Chorleiter Groth wurde zunächst ein umfangreiches Liedgut erarbeitet. Neben den Übungsabenden sang man in Altersheimen und Krankenhäusern. Am 14. Oktober 1949 trat man dann erstmals mit einem großen Chorkonzert an die Öffentlichkeit. Dieses Konzert wurde vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1950 stellte Liedervater Pannewick sein Amt zur Verfügung. Sangesbruder [[Wilhelm Schleifer]] wurde sein Nachfolger. Am letzten Adventsonntag 1950 sang der Chor erstmals auf dem Marktplatz unter dem Weihnachtsbaum für alle. Dies wurde von der Bevölkerung sehr gut aufgenommen und wurde in den Folgejahren wiederholt. Mit dem zunehmenden Verkehrslärm wurde es in den folgenden Jahren fast unmöglich, eine geordnete Veranstaltung durchzuführen. Man entschloss sich deshalb, das Weihnachtssingen in die [[Ludgerikirche]] zu verlegen. Diese Veranstaltung wurde zur Tradition. Auch heute noch findet an jedem 3. Advent das Weihnachtssingen statt. Seit etlichen Jahren wird diese Veranstaltung gemeinsam mit dem [[Singverein Norden|Singverein]] durchgeführt. Zu jedem Weihnachtssingen werden auch andere Chöre oder Solisten eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wuchs die Mitgliederzahl ständig. Der Chor entwickelte unter [[Richard Groth]] große Aktivitäten. So trat er jährlich mit einem Chorkonzert an die Öffentlichkeit. Besonders aktiv war der Verein an der Vorbereitung und Durchführung der [[700-Jahrfeier]] der Stadt Norden beteiligt. Ein Highlight war das 25. Ostfriesische Sängerfest am 2.-3. Juli 1955 in Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 legte Liedervater Schleifer sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig der Sangesbruder [[Peter Holthuis]] gewählt. Unter seiner umsichtigen Führung blühte der Verein weiter auf. Peter Holthuis arbeitete nach dem Motto: &#039;&#039;&amp;quot;Ein Verein ohne größere Aufgabe ist zum Sterben verdammt.&amp;quot;&#039;&#039; Die erste große Aufgabe stellte die Planung und Ausgestaltung der Feier zum 100-jährigen Vereinsjubiläum dar, die vom 21. bis 22. September 1957 stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1964/65 trat der Chor allein siebenmal an die Öffentlichkeit. Die durchschnittliche Beteiligung an den Übungsabenden erreichte 80 Prozent. Das sind die besten Zeichen für den guten Geist, der im Verein herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 sang der Verein zum ersten Mal zu Weihnachten für die Patienten im neuen [[Kreiskrankenhaus Norden]]. Dies setzte sich in allen folgenden Jahren fort und wurde eine liebe Tradition, die bis heute fortbesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1970 wurde der verdienstvolle Chorleiter Richard Groth durch den Deutschen Sängerbund zum Chordirektor ernannt. Damit wurde ein Mann geehrt, der zeitweise fünf Chöre im ostfriesischen Raum leitete. Für den Verein brachte das Jahr einen besonderen Höhepunkt mit der Fahrt in Nordens Partnerstadt Bradford-on-Avon (England). Vom 14. bis zum 17. August weilte der Chor bei seinen englischen Gastgebern und gab zwei Konzerte, die begeistert aufgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 brachte der Männergesangverein seine erste Schallplatte unter dem Titel &#039;&#039;Gruß Dir Du Land am Meer&#039;&#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Chor bereits 1961 und 1968 Bruderchöre in Norden als Gäste begrüßen konnte (Glocke 08 Velbert und MGV Pöhlde), empfing er vom 13. bis 16. September 1972 den Sängerchor &#039;&#039;Melitia Großauheim&#039;&#039; bei Hanau. Aus diesem Treffen entstand eine besonders intensive Freundschaft, die durch wiederholte Besuche in Großauheim und Norden vertieft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 reiste zum Beispiel der Verein nach Großauheim, um dort auch im Rahmen des Festkonzertes aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Melitia einige Lieder vorzutragen. 1998 konnte das 25-jährige Jubiläum der Beziehung zu diesem Verein gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1976 stellte den Chor wieder vor einige Aufgaben. Man beteiligte sich am Ostfriesischen Sängerfest in Weener, an der Veranstaltung zum &#039;&#039;Oll Mai&#039;&#039; in Norden und gab ein gemeinsames Konzert mit dem Bruderchor &#039;&#039;Melitia&#039;&#039; in Norden. Im gleichen Jahr brachte der Chor seine zweite Langspielplatte &#039;&#039;Kennt de Welt een moier Landje&#039;&#039; auf den Markt. Sangesbruder [[Frerich Hokema]] hatte als Sprecher humorvoller plattdeutscher Gedichte großen Anteil an dieser Schallplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 verstarb Sangesbruder [[Onno Paulsen]], der seit Jahrzehnten als Vorsitzender des Vergnügungsausschusses tätig war. Er war bis zu seinem Tode die treibende Kraft für die Ausgestaltung der Vereinsfeste wie der Maskenball im Februar und das Herbstfest im November, die lange Jahre zu den Höhepunkten des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 trat der Chor seine zweite Reise nach Bradford-on-Avon an. Das Wiedersehen mit den englischen Gastgebern war sehr herzlich, und das Konzert in der &#039;&#039;Holy Trinity Church&#039;&#039; wurde ein großer Erfolg. Das Jahr 1978 brachte wieder einen musikalischen Höhepunkt mit dem Volkstümlichen Opernkonzert, an dem Herr Klaus-Jürgen Küper (Schwiegersohn von Chordirektor R. Groth) von der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, als Solist mitwirkte. Unter der Überschrift Glanzpunkt der Musiksaison berichtete die Presse über diesen Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1979 war überschattet durch den plötzlichen Tod des hoch geachteten und verehrten Chordirektors Richard Groth. Vom 21. September 1947 bis zum 24. August 1979 war er ein genialer Leiter des Chores und ein wahrer Freund aller Sangesbrüder. Er hatte den größten Anteil an allen musikalischen Erfolgen der letzten 32 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück fand der Chor sehr schnell in Frau [[Ursula Butt]] eine hervorragende Nachfolgerin für Richard Groth. Bereits zum traditionellen Weihnachtskonzert - gemeinsam mit dem Singverein Norden - trat der Verein zum ersten Mal unter ihrer Leitung an die Öffentlichkeit. 1981 gedachte der Chor, gemeinsam mit dem Bruderchor &#039;&#039;Concordia Marienhafe&#039;&#039;, in einem &#039;&#039;Richard-Groth-Gedächtniskonzert&#039;&#039; des verstorbenen Chordirektors. An diesem Konzert wirkten neben Richard Groths Tochter, Frau Antje Küper, sein Schwiegersohn, Klaus-Jürgen Küper und drei ehemalige Schülerinnen, Inka Drengemann, Jutta van Hülsen und Anne Rewerts mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1982 galt ganz der Vorbereitung des 125jährigen Jubiläums. Das Jubiläum wurde an drei Tagen im November gefeiert. Es begann mit einem großen Freundschaftssingen, an dem neben dem Singverein aus Norden noch acht befreundete Chöre aus Hage, Marienhafe, Pewsum und Norderney teilnahmen. Höhepunkt der Jubiläumsfestlichkeiten war das große Festkonzert am 5. November 1982 mit dem Ostfriesischen Kammerorchester und den Solisten Viola Wiens (Sopran) und Klaus-Jürgen Küpers (Bariton). Im Mittelpunkt des Konzertes stand die Wiederaufführung des Oratoriums &#039;&#039;Frithjof&#039;&#039; von Max Bruch. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wurde dann das Jubiläumsfest mit einem Festball im [[Deutsches Haus|Deutschen Haus]] beschlossen. Hier wirkte auch der Sängerchor &#039;&#039;Melitia&#039;&#039; mit. Seit 1973 hatte sich zu diesem Chor ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. 1998 wurde die 25-jährige Freundschaft groß gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den großen Feiern des Jahres 1982 war es nicht verwunderlich, dass man es in den Folgejahren ruhiger angehen ließ. Die festen Termine des Jahres wie Fasching, Herbstball, Weihnachtssingen nahmen die Sänger genug in Anspruch, hinzu kamen kleinere Konzerte mit befreundeten Chören zusammen oder Darbietungen anlässlich goldener oder silberner Hochzeiten von Chormitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten lief der Übungsbetrieb in den gewohnten Bahnen. Die Beteiligung an den Übungsabenden lag immer deutlich über 70 Prozent. Trotzdem mahnte der Liedervater die aktiven Sänger immer wieder zu mehr Teilnahmedisziplin. Dies ist allerdings Tradition. Schon in den Protokollen um 1900 werden strenge Maßnahmen gegen säumige Sänger diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung für die Gemeinschaft des Chores waren seit jeher die Ausflüge im Sommer. Auch in den letzten Jahren ging es auf große Fahrt. Ob nach Bremen oder Barth, die Mitglieder des Vergnügungsausschusses bereiteten gemeinsam mit ihren Frauen diese Ein- oder Mehrtagesfahrten akribisch vor. Für alle Teilnehmer war es immer wieder ein Erlebnis, wie perfekt die Routen und Besichtigungsprogramme ausgewählt waren, natürlich kam die Verpflegung im Bus auch nicht zu kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Datum ist der 13. Oktober 1988. Nach 39 Jahren Vorstandsarbeit - davon 24 Jahre als erster Vorsitzender - trat Liedervater [[Hans Morgenweck]] nicht wieder zur Wahl an. Eine so lange Zeit im Vorstand hat noch keiner in der langen Geschichte der Männerchöre mitgearbeitet. Die Versammlung dankte Hans Morgenweck und verabschiedete ihn mit einem Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung wählte am 6. Januar 2000 den 52-jährigen [[Harald Ortgies]] zum neuen Vorsitzenden. Damit begann das neue Jahrtausend auch mit einer neuen Vereinsführung. Der Chor wurde zu dieser Zeit musikalisch geleitet von [[Helena Neumann]], die aus familiären Gründen jedoch im Herbst 2000 ihre Tätigkeit aufgeben musste. Als Nachfolgerin konnte nach relativ kurzer Vakanz mit [[Silke Pieper]] (verh. von Ameln) eine junge, sehr kompetente und engagierte Musiklehrerin am [[Ulrichsgymnasium|Norder Ulrichsgymnasium]] als Chorleiterin für den MGV gewonnen werden. Der Wechsel hatte auch eine Veränderung des Liedgutes zur Folge. Die Bandbreite des Repertoires wurde ausgeweitet und die Sänger sangen fortan mit Freude nicht nur herkömmliche klassische Chorlieder, sondern auch &#039;&#039;Ohrwürmer&#039;&#039; wie &#039;&#039;Wochenend&#039; und Sonnenschein&#039;&#039; oder &#039;&#039;Mit 66 Jahren&#039;&#039;. Als stellvertretender Chorleiter fungierte lange Zeit &#039;&#039;Dieter Herrmann&#039;&#039;, der auch bei den Weihnachtskonzerten als Chorsolist auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war für den MGV eine durchaus kreative Zeit. So entstand z.B. in einer Co-Produktion [[Harald Ortgies]] und [[Dieter Herrmann]] das [[Norder Stadtlied|&#039;&#039;Norder Stadtlied&#039;&#039;]], das nicht nur bei der Eröffnung des jährlichen [[Stadtfest|Norder Stadtfestes]] sondern bei vielen anderen offiziellen Anlässen gesungen wurde und wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Popularität des Chores wuchs, was viele Einladungen zu Veranstaltungen und zu anderen Chören belegen. Die Sängerzahl stieg zeitweilig auf mehr als 60 Aktive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in jeder Beziehung herausragendes Jahr war das Jahr 2007. In dem Jahr feierte der Chor sein 150-jähriges Jubiläum. Nachdem bereits 3 Jahre zuvor eine Arbeitsgruppe zur Planung und Durchführung der Festlichkeiten ins Leben gerufen worden war, fand dann auch ein Jubiläumsjahr statt, das gleich mehrere Höhepunkte hervorbrachte, wie das Gastkonzert des &#039;&#039;Männerchors Bayer Leverkusen&#039;&#039;, das 36. Ostfriesische Chortreffen mit mehr als 35 teilnehmenden Chören sowie schließlich das überzeugende Jubiläumskonzert in der Aula der [[Schulzentrum Ekel|Realschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Sänger auf die bevorstehenden Auftritte im Laufe des Jahres vorzubereiten und gewissermaßen fit zu machen, hatte im Frühjahr erstmalig eine mehrtägige Chorprobe in Papenburg stattgefunden (Wochenendseminar). Da der Nutzen einer solchen Klausurchorprobe sehr schnell deutlich geworden ist, wurde ein solches Seminar bisher jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 2007 war in Norden musikalisch geprägt von den Aktivitäten des MGV, dem dabei von der gesamten Norder Bevölkerung, den Behörden und der Geschäftswelt in jeder Hinsicht Unterstützung zuteil wurde. Allerdings hielt das Jubiläumsjahr nicht nur erfreuliche Nachrichten bereit: Das [[Deutsches Haus|Deutsche Haus]] - mehr als 100 Jahre das Vereinslokal des MGV - schloss kurzfristig seine Pforten. Die Sänger fanden jedoch schnell im [[Hotel Reichshof]] eine neue Bleibe und wurden von der Familie Franke gerne aufgenommen. Wenngleich das ehemalige Vereinslokal unter neuem Namen und neuer Leitung inzwischen wieder eröffnet wurde, hatten die Sänger bislang nicht den Wunsch, ihr jetziges Domizil zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich bereits zu Beginn des Jahres angekündigt hatte, nämlich die Geburt des 2. Kindes unserer Chorleiterin Silke von Ameln, war inzwischen nahe gerückt, so dass der MGV sich nach einer Nachfolgerin bzw. einem Nachfolger umsehen musste. Da bereits im Vorfeld Gespräche geführt worden waren mit der ebenfalls sehr engagierten und talentierten Chorleiterin [[Natalia Schilref]] war sie auch spontan bereit, die musikalische Leitung des MGV zu übernehmen, sodass eine nahtlose Übergabe möglich war. Allerdings musste der Übungsabend verlegt werden, da Frau Schilref bereits einen anderen Chor am Donnerstagabend leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10-jähriger Tätigkeit als Vereinsvorsitzender stellte sich Harald Ortgies zu Beginn des Jahre 2010 nicht wieder zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Nachfolger wählten die Sänger [[Herbert Meinberg]], der sich als Koordinator im Jubiläumsjahr bereits einen Namen gemacht hatte. Durch seine Kontakte mit den Vereinen und Behörden schaffte er eine breite Vernetzung des Vereines. Legendär sind auch die Reisen mit den Mitgliedern des Norder Männergesangvereines. Zu Beginn des Jahres 2018 stellte er sich nicht mehr zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar des Jahre 2018 wurde [[Peter Vink]] zum 1. Vorsitzenden wählt, der aber bereits Mitte Dezember 2018 den Vorsitz niederlegte und den Verein verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Jahreshauptversammlung 2019 stellte sich Herbert Meinberg für ein Jahr zur Überbrückung zur Wahl. Die Wiederwahl von Herbert Meinberg auf der Jahreshauptversammlung 2020 zu ihrem 1. Vorsitzenden erfolgte mit allen Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Jahreshauptversammlung am 5. Mai 2022 stellte sich Herbert Meinberg nicht mehr zur Wahl, es wurde [[Werner Rentschler]] zum 1. Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[http://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-1.html Chronik des Norder Männergesangverein], abgerufen am 8. August 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Stadtorchester Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_M%C3%A4nnergesangverein&amp;diff=42346</id>
		<title>Norder Männergesangverein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_M%C3%A4nnergesangverein&amp;diff=42346"/>
		<updated>2026-04-28T12:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Körperschaft&lt;br /&gt;
|Gründung=23. April 1857 (21. September 1947)&lt;br /&gt;
|Auflösung=-&lt;br /&gt;
|Rechtsform=eingetragener Verein (e.V.)&lt;br /&gt;
|Hauptsitz=keiner (Hotel Reichshof)&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Norder Männergesangverein von 1857 e.V.&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;MGV&#039;&#039;) gehört zu den ältesten noch bestehenden Vereinen in Norden. Der hiesigen Allgemeinheit bekannt ist er vor allem durch seine öffentlichen Auftritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Werken gehört das [[Norder Stadtlied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
In den Jahren nach 1830 bildeten sich in Ostfriesland zahlreiche Männerchöre. So setzten sich am Donnerstag, dem 23. April 1857, 25 Herren zusammen und gründeten die Liedertafel &#039;&#039;Concordia&#039;&#039;. Hier beginnt die Geschichte des &#039;&#039;Norder Männergesangvereins von 1857.&#039;&#039; Seitdem sind mehrere Gesangvereine in Norden gegründet worden, die sich dann später wieder zusammenschlossen, um in einer Männerrunde zu singen und Geselligkeit zu haben. Erst seit der Neugründung 1947 gibt es in Norden nur noch einen Männergesangverein (kurz: &#039;&#039;MGV&#039;&#039;). Der heutige Verein kann aus einem Zusammenschloss folgender, ehemaliger Vereine betrachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liedertafel Concordia&#039;&#039;, gegründet am 23. April 1857&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Arion&#039;&#039;, gegründet am 21. August 1861&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kriegersängerbund&#039;&#039;, gegründet am 20. Januar 1873&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039;, gegründet am 31. Oktober 1884&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Norden&#039;&#039;, von 1933 gegründet am 24. August 1933&lt;br /&gt;
* MGV &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; gegründet am 2. Januar 1902&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liedertafel Concordia===&lt;br /&gt;
Als erster Liedervater des 25 Sänger starken Chores wird der Buchhalter J. W. Nesso genannt. Der Name des ersten Chorleiters ist nicht bekannt. Der in den folgenden Ausführungen öfters genannte Lehrer [[Gerhard Hinrichs]] wurde im Jahre 1881 zum Chorleiter gewählt. Am 21. August 1861 gründeten Honoratioren und viele wohlhabende Kaufleute der Stadt den Männergesangverein &#039;&#039;Arion&#039;&#039;. Der Amtsrichter und [[Johann Rösingh|Notar Rösingh]] wurde zum ersten Liedervater gewählt Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Dezember 1881. Die musikalische Leitung übernahm der Organist G. Grundmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71 entstand der dritte Männergesangverein. Kriegsteilnehmer gründeten - wohl aus Gründen der Kameradschaft - den &#039;&#039;Kriegersängerbund&#039;&#039;, dessen Vorsitz der Kaufmann [[Diedrich Mescher]] übernahm. Wer bei der Gründung der musikalische Leiter des Vereins wurde, ist nicht bekannt. Lehrer Hinrichs leitete ab 1882 auch diesen Chor, der zunächst aus etwa 30 Sängern bestand. Bei den damals üblichen patriotischen Feiern wurde der Chor fast regelmäßig hinzugezogen. Er beteiligte sich mit den anderen hiesigen und auswärtigen Gesangvereinen u. a. am Sedanfest, dem 2. September 1874 an der Einweihung des [[Kriegerdenkmal|Kriegerehrenmals auf dem Blücherplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sängerbund (1884-1939)===&lt;br /&gt;
Leider ließ in den Jahren bis 1884 im Kriegsängerbund und in der Liedertafel Concordia die Aktivität der Sänger stark nach. Ein geregelter Übungsbetrieb konnte in beiden Vereinen nicht mehr durchgeführt werden. Deshalb beschloss man, sich zusammenzuschließen. Am 31. Oktober 1884 wurde der Männergesangverein &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; im &#039;&#039;Garbeschen Gasthof&#039;&#039; (heute [[Hotel Reichshof]]) gegründet. 23 Sänger aus beiden Vereinen schlossen sich dem neuen Verein an. Liedervater wurde Diedrich Mescher, Chorleiter blieb Herr Gerhard Hinrichs. Die Protokolle der folgenden Jahre verzeichnen rege Aktivitäten. Der Chor sang ebenso wie die Brudervereine recht oft bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Konzerten zu Gunsten der damaligen Handwerker-Witwen- und Waisenstiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Liedervater Mescher am 20. September 1892 übernahm der bisherige Schriftführer S. H. Kuchenbäcker den Vorsitz, krankheitshalber musste er jedoch sein Amt recht bald wieder zur Verfügung stellen - nach immerhin 20 Jahren Vorstandsarbeit in beiden Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Nachfolger wurde am 3. November 1893 der Kaufmann [[Onno Behrends]] gewählt, der dann dem Verein 27 Jahre vorstand. Während seiner Tätigkeit trat der Chor sehr häufig öffentlich auf. Er wurde auch zu ganz besonderen Anlässen eingeladen - wie das 50-jährige Bestehen des Emder Männergesangsvereins am 8. Mai 1897 oder - zusammen mit dem MGV Arion - zur Einweihung des [[Bismarckdenkmal|Bismarckdenkmales]] in Norden. Am 9. August 1901 nahm der Sängerbund am Begrüßungskonzert anlässlich des Kaiserbesuchs in Emden teil. Neben seiner langen Tätigkeit als Liedervater des &#039;&#039;Sängerbundes&#039;&#039; war Onno Behrends viele Jahre l. Vorsitzender des Ostfriesischen Sängerbundes. Liedervater Onno Behrends schenkte dem Verein ein Banner aus chinesischer Seide. Es wurde am 29. September 1907 in einer größeren Feier eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. November 1904 wurde das &#039;&#039;[[Deutsches Haus|Deutsche Haus]]&#039;&#039; als Vereinslokal gewählt, nachdem der Verein mehrere Jahre bei [[Hotel Reichshof|Garbe]], [[Hotel Henschen|Harms]] und im [[Central-Hotel]] getagt hatte. Seit dieser Zeit ist das &#039;&#039;Deutsche Haus&#039;&#039; für die Vereine immer Übungslokal geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Jahresversammlung vom 10. November 1905 kam es zu einer großen Veränderung im Verein. Infolge verschiedener Missverständnisse wurde Lehrer Hinrichs nach 21 Jahren als Chorleiter abgewählt und durch den Organisten Brüns ersetzt. Dieser leitete den Chor bis zum 2. Oktober 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da übernahm Kapellmeister Richard Gottschalk, der bereits seit Jahren den &#039;&#039;Arion&#039;&#039; dirigierte, die Chorleitung. Durch seine Tätigkeit blühte der Verein weiter auf. Die folgenden Vereinsjahre verliefen ohne besonders hervortretende Ereignisse. Am 29. Juni 1914 besuchte man noch das Ostfriesische Sängerfest in Emden. Hier verbreitete sich schnell die Kunde vom nahenden Krieg. Als dann am l. August der größte Teil der Mitglieder eingezogen wurde, ruhte das Vereinsleben. Die erste Zusammenkunft nach dem Kriege fand am 28. März 1919 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1920 verstarb Onno Behrends. Der Brauereibesitzer [[Georg Beck]], der schon seit 1903 stellvertretender Liedervater war, wurde sein Nachfolger. Als Stellvertreter hatte er Liedervater Behrends, häufig vertreten müssen, wenn dieser beruflich auf Reisen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren der Inflation hatte der Sängerbund erhebliche Schwierigkeiten. Nur durch persönliche Opfer der Sänger konnte die Zeit überstanden werden. Um keine Miete zahlen zu müssen, übte der Verein zeitweilig in einem Klassenraum im [[Gasthaus|Wohlfahrtsheim]]. Um den Ofen heizen zu können, brachten die Sänger Torf und Briketts mit. Am ersten deutschen Sängerfest nach dem Kriege, vom 22. bis 25. August 1924 in Hannover, beteiligten sich drei Sangesbrüder. Kurz vorher hatte sich der Verein dem &#039;&#039;Deutschen Sängerbund&#039;&#039; angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hauptversammlung 1924 wurde der neue Fahnen- und Notenschrank, von Sangesbruder Tischlermeister [[Ferdinand Tjaden]] aus Eichenholz angefertigt, seiner Bestimmung übergeben. Dieser Schrank wurde noch sehr lange benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre nach der Inflation waren gekennzeichnet durch guten Übungsabendbesuch, Teilnahme an Konzerten und öffentlichen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1929 verstarb der beliebte und allseits geachtete Chorleiter Gottschalk, der fast 21 Jahre die musikalische Leitung des Vereines innehatte. Nachfolger wurde am 5. April 1929 der Organist G. Gallert, der den Chor bis zu seinem Fortgang nach Flensburg im Jahre 1937 mit Erfolg leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] leitete der Musiklehrer Zimmer den Chor. Mit Beginn des Krieges wurde der Übungsbetrieb des Sängerbundes eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===MGV Arion (1861-1933)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Arion&#039;&#039; nahm lange Jahre wohl den ersten Platz unter den Norder Chören ein. Ihm gehörten nach den noch vorhandenen Mitgliederlisten die einflussreichsten und wohlhabendsten Norder Bürger an.&lt;br /&gt;
Bei der Gründung im Jahre 1861 wurde der Amtsrichter und Notar Rösingh zum Liedervater gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Dezember 1881. Die Chorleitung übernahm der hochbegabte Organist G. Grundmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1865 veranstaltete der junge Chor ein großes Konzert. Leider ist aus den Akten nicht ersichtlich, wie sich das gesangliche Leben des Vereines weiterentwickelte. Es steht aber fest, dass dieses in den ersten 30 Jahren der Vereinsgeschichte nicht so stark entwickelt war wie die gesellschaftlichen Veranstaltungen. Der Verein war jedoch maßgeblich an der glanzvollen Durchführung des 8. Ostfriesischen Sängerfestes am 9.-11. Juli 1882 und des 13. Sängerfestes am 5.-7. Juli 1896 - beide in Norden - beteiligt. &#039;&#039;Arion&#039;&#039; war alleiniger Träger der Feste. Die beiden Norder Brudervereine &#039;&#039;Concordia&#039;&#039; und &#039;&#039;Kriegersängerbund&#039;&#039; wirkten zwar mit, beteiligten sich aber nicht finanziell. Wie gut der MGV Arion zu der Zeit finanziell ausgestattet war, verdeutlichen die Kosten der beiden Veranstaltungen: Für die Ausgestaltung der beiden Sängerfeste (1882 und 1896) entstanden Kosten in Höhe von etwa 4.600 Mark. Nach heutiger Kaufkraft macht das etwa 30.000 € aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Durchführung der Sängerfeste fehlte trotz vieler Tanzsäle ein großer Festsaal. Für das 8. Sängerfest wurde deshalb die [[Hausbergsches Haus|Scheune des Landwirts de Boer]] an der [[Westerstraße]] als &#039;&#039;Festhalle&#039;&#039; benutzt und mit Tannengrün und Blumen reich geschmückt. 1896 richtete man die Schrödersche Scheune in der Schlachthausstraße mit einem erheblichen Kostenaufwand als &#039;&#039;Festhalle&#039;&#039; her. Beide Feste waren von Erfolg gekrönt, und trotz der beträchtlichen Unkosten wurde ein Gewinn erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. August 1886 feierte &#039;&#039;Arion&#039;&#039; sein 25-jähriges Bestehen mit einem Nachmittagskonzert in [[Ekeler Vorwerk|Walters Garten]] (Ekel). Am 21. September. 1887 trat der langjährige Chorleiter Grundmann mit der Begründung zurück, den Sängern fehlte das notwendige Interesse. Zu seinem Nachfolger wurde am 16. Oktober 1887 Kapellmeister Gottschalk gewählt, der den Chor bis zu seinem Tode 1929 leitete. [[Peter Meyberg]] und [[Ludwig ter Hell]] waren seine Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Liedervaters wechselte beim &#039;&#039;Arion&#039;&#039; recht oft. Nach Liedervater Rösingh folgten der Kaufmann J. F. Schatteburg (1882 bis 1887), der Kreissekretär Onken (1887 bis 1891) und der Lehrer Siekmann (1891 bis 1894). Alle Liederväter haben mit dem Chorleiter vergeblich versucht, das Chorleben zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1894 übernahm dann der [[Brauerei Doornkaat|Brauereibesitzer]] [[Hermann ten Doornkaat Koolman]] das Amt des Liedervaters. Von da an ging es auch in gesanglicher Hinsicht wieder bergauf. Die Amtszeit dieses hervorragenden Liedervaters, der auch zeitweise l. Vorsitzender des Ostfriesischen Sängerbundes war, dauerte bis zum 2. Oktober 1907. Von 1907 bis zum Herbst 1926 leitete Malermeister Themann den Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25./26. Februar 1911 feierte der Verein unter Mitwirkung der Bruderchöre &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; und &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; das 50-jährige Bestehen mit einem großen Chorkonzert. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Kriegsbeginn 1914]] verlief das Vereinsleben in ruhigen Bahnen. Während des Kriegs und in der Inflationszeit ruhte die Vereinstätigkeit fast gänzlich. Am 22. März 1927 wurde dann Herr Heinrich Braams zum Liedervater gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zum 10. Mai 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harmonie (1902-1933)===&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1902 gründeten 20 Herren - Sänger und Nichtsänger - &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; als dritten Männergesangverein in Norden. Viele Bürger der Stadt waren der Überzeugung, dass der neu gegründete Verein nicht überleben würde. Im ersten halben Jahr war auch Skepsis angesagt, da die Einigkeit und Harmonie in dem jungen Verein - trotz des Namens - sehr zu wünschen übrig ließ. Erst im September 1902 wurde der Verein in die richtige Bahnen gelenkt. Der zweite Vorsitzende, [[Franz Pannewick]], verstand es, die wirklich interessierten Sänger um sich zu versammeln und übernahm dann in der ersten Generalversammlung am 27. August 1902 die Leitung des Vereins. Zusammen mit dem Dirigenten [[Rudolf Osbahr]] sorgte er dafür, dass an den Übungsabenden wenig geredet und fleißig geübt wurde. So war der junge Verein den hiesigen Brudervereinen bald ebenbürtig, was bei größeren öffentlichen Veranstaltungen eindeutig bewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 legte Herr Pannewick seinen Posten als Liedervater nieder, weil er zu stark im eigenen Geschäft beansprucht wurde. Hierauf wählte der Verein am 12. Februar 1910 den Sangesbruder Bäckermeister [[Peter Hokema]] zum neuen Vorsitzenden. Unter seiner Leitung fand am 15. Oktober 1910 die Bannerweihe des Vereins statt. Herr Hokema führte den Verein bis zum Januar 1926 mit viel Umsicht, Ausdauer und Erfolg. Als er sein Amt niederlegte, wurde er deshalb zum Ehrenvorsitzenden ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde die Mehrzahl der Sangesbrüder nach und nach eingezogen. Nur ein Doppelquartett setzte die regelmäßigen Übungsabende fort und blieb mit den eingezogenen Sangesbrüdern durch Feldpostpakete, Briefe und Postkarten in ständiger Verbindung. Sechs Sangesbrüder fielen im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Januar 1922 verstarb plötzlich der geachtete Chorleiter Osbahr, der den Chor sehr erfolgreich erzogen und geleitet hatte. Sein Nachfolger wurde der Obergerichtsvollzieher Thürnagel. Er trat aber schon bald &#039;&#039;wegen Überbürdung im Amte&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1933 leitete dann der Lehrer [[Ludwig ter Hell]] musikalisch den Verein. Unter der Leitung dieses hervorragenden Musikers blühte der Verein auf und konnte manche Erfolge erringen. Besonders erwähnt werden soll das große Festkonzert am 9. Januar 1927 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereines, bei dem auch &#039;&#039;Arion&#039;&#039; und der &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1933 war [[Ferdinand Tjaden]] Liedervater. Er wusste durch seinen unverwüstlichen Humor die Sänger immer wieder zu begeistern und an den Verein zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Männergesangverein Norden von 1933 (1933-1938)===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wechselte die politische Führung in Deutschland. Für die hiesigen Vereine bedeutete das die Forderung nach Gleichschaltung und Verschmelzung. Nach ausgedehnten Verhandlungen zwischen allen Vereinen beschlossen &#039;&#039;Arion&#039;&#039; und &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; am 24. August 1933 ihren Zusammenschluss. Es wurde der &#039;&#039;Männergesangverein Norden von 1933&#039;&#039; gegründet. Der &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; beteiligte sich nicht daran und blieb bis zum Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]] eigenständig. Zum Liedervater des neuen Vereins wurde der Sangesbruder [[Rudolf Borchers]] gewählt. Er wurde aber bereits am 4. Juli. 1935 von Sangesbruder [[Wilhelm Schleifer]] abgelöst. Chorleiter wurde der Lehrer [[Ludwig ter Hell]]. Chorkonzerte, Familien- und Vereinsfeiern wechselten miteinander ab und festigten die Freundschaft, die mit dem Zusammenschluss begonnen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &#039;&#039;Sängerbund&#039;&#039; nahm der Chor an den Feierlichkeiten zur Einweihung des Dorfes [[Neuwesteel]] teil. Bei den damals üblichen Veranstaltungen wurde der Chor häufig über Gebühr in Anspruch genommen, was sich schließlich auf das Vereinsleben auswirkte. In den späteren Jahren wurde es immer schwieriger, die Übungsabende aufrecht zu erhalten. Ende Oktober 1938 wurden sie völlig eingestellt, was auch für die Dauer des Kriegs galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Norder Männergesangverein von 1857 e.V. (seit 1947)===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ruhte zunächst die Tätigkeit der Norder Chöre. Durch ein alliiertes Kontrollratsgesetz war sogar jegliche Betätigung in Vereinen verboten. Am 21. September 1947 wurde dann von Sängern aus allen früheren Chören der &#039;&#039;Norder Männergesangverein von 1857 e.V.&#039;&#039; gegründet, dem sofort 36 Mitglieder beitraten. Damit war der lange gehegte Wunsch erfüllt, dass alle Sänger in unserer Stadt in einem Chor vereint waren. In der ersten Generalversammlung wurde der Friseurmeister [[Franz Pannewick]] zum Liedervater gewählt. Zum Chorleiter wurde der Obermusikmeister a. D. [[Richard Groth]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel wertvolles Notenmaterial war in den Wirren des Krieges verloren gegangen. Trotzdem war aus den Notenbeständen der Vorgängervereine genügend Chorliteratur vorhanden, um sofort mit den Übungsabenden zu beginnen. Auf der ersten Jahreshauptversammlung nach der Währungsreform konnte Liedervater Pannewick verkünden, dass sich die Mitgliederzahl des Vereins innerhalb eines Jahres verdoppelt hatte. Auf dieser Versammlung wurde auch einstimmig beschlossen, dass der &#039;&#039;Norder Männergesangverein von 1857 e.V.&#039;&#039; der Rechtsnachfolger aller ehemaligen Männerchöre in Norden sei und somit alle Vermögensbestände der Vorgängervereine auf den neuen Verein übergegangen sind. Der handgefertigte Notenschrank, den [[Ferdinand Tjaden|Tischlermeister Tjaden]] 1925 der &#039;&#039;Harmonie&#039;&#039; übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste öffentliche Auftritt des neuen Chores ließ allerdings auf sich warten. Unter der großartigen Leitung von Chorleiter Groth wurde zunächst ein umfangreiches Liedgut erarbeitet. Neben den Übungsabenden sang man in Altersheimen und Krankenhäusern. Am 14. Oktober 1949 trat man dann erstmals mit einem großen Chorkonzert an die Öffentlichkeit. Dieses Konzert wurde vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1950 stellte Liedervater Pannewick sein Amt zur Verfügung. Sangesbruder [[Wilhelm Schleifer]] wurde sein Nachfolger. Am letzten Adventsonntag 1950 sang der Chor erstmals auf dem Marktplatz unter dem Weihnachtsbaum für alle. Dies wurde von der Bevölkerung sehr gut aufgenommen und wurde in den Folgejahren wiederholt. Mit dem zunehmenden Verkehrslärm wurde es in den folgenden Jahren fast unmöglich, eine geordnete Veranstaltung durchzuführen. Man entschloss sich deshalb, das Weihnachtssingen in die [[Ludgerikirche]] zu verlegen. Diese Veranstaltung wurde zur Tradition. Auch heute noch findet an jedem 3. Advent das Weihnachtssingen statt. Seit etlichen Jahren wird diese Veranstaltung gemeinsam mit dem [[Singverein Norden|Singverein]] durchgeführt. Zu jedem Weihnachtssingen werden auch andere Chöre oder Solisten eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wuchs die Mitgliederzahl ständig. Der Chor entwickelte unter [[Richard Groth]] große Aktivitäten. So trat er jährlich mit einem Chorkonzert an die Öffentlichkeit. Besonders aktiv war der Verein an der Vorbereitung und Durchführung der [[700-Jahrfeier]] der Stadt Norden beteiligt. Ein Highlight war das 25. Ostfriesische Sängerfest am 2.-3. Juli 1955 in Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 legte Liedervater Schleifer sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig der Sangesbruder [[Peter Holthuis]] gewählt. Unter seiner umsichtigen Führung blühte der Verein weiter auf. Peter Holthuis arbeitete nach dem Motto: &#039;&#039;&amp;quot;Ein Verein ohne größere Aufgabe ist zum Sterben verdammt.&amp;quot;&#039;&#039; Die erste große Aufgabe stellte die Planung und Ausgestaltung der Feier zum 100-jährigen Vereinsjubiläum dar, die vom 21. bis 22. September 1957 stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1964/65 trat der Chor allein siebenmal an die Öffentlichkeit. Die durchschnittliche Beteiligung an den Übungsabenden erreichte 80 Prozent. Das sind die besten Zeichen für den guten Geist, der im Verein herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 sang der Verein zum ersten Mal zu Weihnachten für die Patienten im neuen [[Kreiskrankenhaus Norden]]. Dies setzte sich in allen folgenden Jahren fort und wurde eine liebe Tradition, die bis heute fortbesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1970 wurde der verdienstvolle Chorleiter Richard Groth durch den Deutschen Sängerbund zum Chordirektor ernannt. Damit wurde ein Mann geehrt, der zeitweise fünf Chöre im ostfriesischen Raum leitete. Für den Verein brachte das Jahr einen besonderen Höhepunkt mit der Fahrt in Nordens Partnerstadt Bradford-on-Avon (England). Vom 14. bis zum 17. August weilte der Chor bei seinen englischen Gastgebern und gab zwei Konzerte, die begeistert aufgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 brachte der Männergesangverein seine erste Schallplatte unter dem Titel &#039;&#039;Gruß Dir Du Land am Meer&#039;&#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Chor bereits 1961 und 1968 Bruderchöre in Norden als Gäste begrüßen konnte (Glocke 08 Velbert und MGV Pöhlde), empfing er vom 13. bis 16. September 1972 den Sängerchor &#039;&#039;Melitia Großauheim&#039;&#039; bei Hanau. Aus diesem Treffen entstand eine besonders intensive Freundschaft, die durch wiederholte Besuche in Großauheim und Norden vertieft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 reiste zum Beispiel der Verein nach Großauheim, um dort auch im Rahmen des Festkonzertes aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Melitia einige Lieder vorzutragen. 1998 konnte das 25-jährige Jubiläum der Beziehung zu diesem Verein gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1976 stellte den Chor wieder vor einige Aufgaben. Man beteiligte sich am Ostfriesischen Sängerfest in Weener, an der Veranstaltung zum &#039;&#039;Oll Mai&#039;&#039; in Norden und gab ein gemeinsames Konzert mit dem Bruderchor &#039;&#039;Melitia&#039;&#039; in Norden. Im gleichen Jahr brachte der Chor seine zweite Langspielplatte &#039;&#039;Kennt de Welt een moier Landje&#039;&#039; auf den Markt. Sangesbruder [[Frerich Hokema]] hatte als Sprecher humorvoller plattdeutscher Gedichte großen Anteil an dieser Schallplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 verstarb Sangesbruder [[Onno Paulsen]], der seit Jahrzehnten als Vorsitzender des Vergnügungsausschusses tätig war. Er war bis zu seinem Tode die treibende Kraft für die Ausgestaltung der Vereinsfeste wie der Maskenball im Februar und das Herbstfest im November, die lange Jahre zu den Höhepunkten des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 trat der Chor seine zweite Reise nach Bradford-on-Avon an. Das Wiedersehen mit den englischen Gastgebern war sehr herzlich, und das Konzert in der &#039;&#039;Holy Trinity Church&#039;&#039; wurde ein großer Erfolg. Das Jahr 1978 brachte wieder einen musikalischen Höhepunkt mit dem Volkstümlichen Opernkonzert, an dem Herr Klaus-Jürgen Küper (Schwiegersohn von Chordirektor R. Groth) von der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, als Solist mitwirkte. Unter der Überschrift Glanzpunkt der Musiksaison berichtete die Presse über diesen Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1979 war überschattet durch den plötzlichen Tod des hoch geachteten und verehrten Chordirektors Richard Groth. Vom 21. September 1947 bis zum 24. August 1979 war er ein genialer Leiter des Chores und ein wahrer Freund aller Sangesbrüder. Er hatte den größten Anteil an allen musikalischen Erfolgen der letzten 32 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück fand der Chor sehr schnell in Frau [[Ursula Butt]] eine hervorragende Nachfolgerin für Richard Groth. Bereits zum traditionellen Weihnachtskonzert - gemeinsam mit dem Singverein Norden - trat der Verein zum ersten Mal unter ihrer Leitung an die Öffentlichkeit. 1981 gedachte der Chor, gemeinsam mit dem Bruderchor &#039;&#039;Concordia Marienhafe&#039;&#039;, in einem &#039;&#039;Richard-Groth-Gedächtniskonzert&#039;&#039; des verstorbenen Chordirektors. An diesem Konzert wirkten neben Richard Groths Tochter, Frau Antje Küper, sein Schwiegersohn, Klaus-Jürgen Küper und drei ehemalige Schülerinnen, Inka Drengemann, Jutta van Hülsen und Anne Rewerts mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1982 galt ganz der Vorbereitung des 125jährigen Jubiläums. Das Jubiläum wurde an drei Tagen im November gefeiert. Es begann mit einem großen Freundschaftssingen, an dem neben dem Singverein aus Norden noch acht befreundete Chöre aus Hage, Marienhafe, Pewsum und Norderney teilnahmen. Höhepunkt der Jubiläumsfestlichkeiten war das große Festkonzert am 5. November 1982 mit dem Ostfriesischen Kammerorchester und den Solisten Viola Wiens (Sopran) und Klaus-Jürgen Küpers (Bariton). Im Mittelpunkt des Konzertes stand die Wiederaufführung des Oratoriums &#039;&#039;Frithjof&#039;&#039; von Max Bruch. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wurde dann das Jubiläumsfest mit einem Festball im [[Deutsches Haus|Deutschen Haus]] beschlossen. Hier wirkte auch der Sängerchor &#039;&#039;Melitia&#039;&#039; mit. Seit 1973 hatte sich zu diesem Chor ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. 1998 wurde die 25-jährige Freundschaft groß gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den großen Feiern des Jahres 1982 war es nicht verwunderlich, dass man es in den Folgejahren ruhiger angehen ließ. Die festen Termine des Jahres wie Fasching, Herbstball, Weihnachtssingen nahmen die Sänger genug in Anspruch, hinzu kamen kleinere Konzerte mit befreundeten Chören zusammen oder Darbietungen anlässlich goldener oder silberner Hochzeiten von Chormitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten lief der Übungsbetrieb in den gewohnten Bahnen. Die Beteiligung an den Übungsabenden lag immer deutlich über 70 Prozent. Trotzdem mahnte der Liedervater die aktiven Sänger immer wieder zu mehr Teilnahmedisziplin. Dies ist allerdings Tradition. Schon in den Protokollen um 1900 werden strenge Maßnahmen gegen säumige Sänger diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung für die Gemeinschaft des Chores waren seit jeher die Ausflüge im Sommer. Auch in den letzten Jahren ging es auf große Fahrt. Ob nach Bremen oder Barth, die Mitglieder des Vergnügungsausschusses bereiteten gemeinsam mit ihren Frauen diese Ein- oder Mehrtagesfahrten akribisch vor. Für alle Teilnehmer war es immer wieder ein Erlebnis, wie perfekt die Routen und Besichtigungsprogramme ausgewählt waren, natürlich kam die Verpflegung im Bus auch nicht zu kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Datum ist der 13. Oktober 1988. Nach 39 Jahren Vorstandsarbeit - davon 24 Jahre als erster Vorsitzender - trat Liedervater [[Hans Morgenweck]] nicht wieder zur Wahl an. Eine so lange Zeit im Vorstand hat noch keiner in der langen Geschichte der Männerchöre mitgearbeitet. Die Versammlung dankte Hans Morgenweck und verabschiedete ihn mit einem Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung wählte am 6. Januar 2000 den 52-jährigen [[Harald Ortgies]] zum neuen Vorsitzenden. Damit begann das neue Jahrtausend auch mit einer neuen Vereinsführung. Der Chor wurde zu dieser Zeit musikalisch geleitet von [[Helena Neumann]], die aus familiären Gründen jedoch im Herbst 2000 ihre Tätigkeit aufgeben musste. Als Nachfolgerin konnte nach relativ kurzer Vakanz mit [[Silke Pieper]] (verh. von Ameln) eine junge, sehr kompetente und engagierte Musiklehrerin am [[Ulrichsgymnasium|Norder Ulrichsgymnasium]] als Chorleiterin für den MGV gewonnen werden. Der Wechsel hatte auch eine Veränderung des Liedgutes zur Folge. Die Bandbreite des Repertoires wurde ausgeweitet und die Sänger sangen fortan mit Freude nicht nur herkömmliche klassische Chorlieder, sondern auch &#039;&#039;Ohrwürmer&#039;&#039; wie &#039;&#039;Wochenend&#039; und Sonnenschein&#039;&#039; oder &#039;&#039;Mit 66 Jahren&#039;&#039;. Als stellvertretender Chorleiter fungierte lange Zeit &#039;&#039;Dieter Herrmann&#039;&#039;, der auch bei den Weihnachtskonzerten als Chorsolist auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war für den MGV eine durchaus kreative Zeit. So entstand z.B. in einer Co-Produktion [[Harald Ortgies]] und [[Dieter Herrmann]] das [[Norder Stadtlied|&#039;&#039;Norder Stadtlied&#039;&#039;]], das nicht nur bei der Eröffnung des jährlichen [[Stadtfest|Norder Stadtfestes]] sondern bei vielen anderen offiziellen Anlässen gesungen wurde und wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Popularität des Chores wuchs, was viele Einladungen zu Veranstaltungen und zu anderen Chören belegen. Die Sängerzahl stieg zeitweilig auf mehr als 60 Aktive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in jeder Beziehung herausragendes Jahr war das Jahr 2007. In dem Jahr feierte der Chor sein 150-jähriges Jubiläum. Nachdem bereits 3 Jahre zuvor eine Arbeitsgruppe zur Planung und Durchführung der Festlichkeiten ins Leben gerufen worden war, fand dann auch ein Jubiläumsjahr statt, das gleich mehrere Höhepunkte hervorbrachte, wie das Gastkonzert des &#039;&#039;Männerchors Bayer Leverkusen&#039;&#039;, das 36. Ostfriesische Chortreffen mit mehr als 35 teilnehmenden Chören sowie schließlich das überzeugende Jubiläumskonzert in der Aula der [[Schulzentrum Ekel|Realschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Sänger auf die bevorstehenden Auftritte im Laufe des Jahres vorzubereiten und gewissermaßen fit zu machen, hatte im Frühjahr erstmalig eine mehrtägige Chorprobe in Papenburg stattgefunden (Wochenendseminar). Da der Nutzen einer solchen Klausurchorprobe sehr schnell deutlich geworden ist, wurde ein solches Seminar bisher jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 2007 war in Norden musikalisch geprägt von den Aktivitäten des MGV, dem dabei von der gesamten Norder Bevölkerung, den Behörden und der Geschäftswelt in jeder Hinsicht Unterstützung zuteil wurde. Allerdings hielt das Jubiläumsjahr nicht nur erfreuliche Nachrichten bereit: Das [[Deutsches Haus|Deutsche Haus]] - mehr als 100 Jahre das Vereinslokal des MGV - schloss kurzfristig seine Pforten. Die Sänger fanden jedoch schnell im [[Hotel Reichshof]] eine neue Bleibe und wurden von der Familie Franke gerne aufgenommen. Wenngleich das ehemalige Vereinslokal unter neuem Namen und neuer Leitung inzwischen wieder eröffnet wurde, hatten die Sänger bislang nicht den Wunsch, ihr jetziges Domizil zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich bereits zu Beginn des Jahres angekündigt hatte, nämlich die Geburt des 2. Kindes unserer Chorleiterin Silke von Ameln, war inzwischen nahe gerückt, so dass der MGV sich nach einer Nachfolgerin bzw. einem Nachfolger umsehen musste. Da bereits im Vorfeld Gespräche geführt worden waren mit der ebenfalls sehr engagierten und talentierten Chorleiterin [[Natalia Schilref]] war sie auch spontan bereit, die musikalische Leitung des MGV zu übernehmen, sodass eine nahtlose Übergabe möglich war. Allerdings musste der Übungsabend verlegt werden, da Frau Schilref bereits einen anderen Chor am Donnerstagabend leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10-jähriger Tätigkeit als Vereinsvorsitzender stellte sich Harald Ortgies zu Beginn des Jahre 2010 nicht wieder zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Nachfolger wählten die Sänger [[Herbert Meinberg]], der sich als Koordinator im Jubiläumsjahr bereits einen Namen gemacht hatte. Durch seine Kontakte mit den Vereinen und Behörden schaffte er eine breite Vernetzung des Vereines. Legendär sind auch die Reisen mit den Mitgliedern des Norder Männergesangvereines. Zu Beginn des Jahres 2018 stellte er sich nicht mehr zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar des Jahre 2018 wurde [[Peter Vink]] zum 1. Vorsitzenden wählt, der aber bereits Mitte Dezember 2018 den Vorsitz niederlegte und den Verein verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Jahreshauptversammlung 2019 stellte sich Herbert Meinberg für ein Jahr zur Überbrückung zur Wahl. Die Wiederwahl von Herbert Meinberg auf der Jahreshauptversammlung 2020 zu ihrem 1. Vorsitzenden erfolgte mit allen Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Jahreshauptversammlung am 5. Mai 2022 stellte sich Herbert Meinberg nicht mehr zur Wahl, es wurde [[Werner Rentschler]] zum 1. Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[http://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-1.html Chronik des Norder Männergesangverein], abgerufen am 8. August 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Singverein Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Posaunenchor Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Stadtorchester Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Stadtlied&amp;diff=42345</id>
		<title>Norder Stadtlied</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Norder_Stadtlied&amp;diff=42345"/>
		<updated>2026-04-28T12:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Norder Stadtlied ist eine in Co-Produktion von Harald Ortgies und Dieter Herrmann entstandene Hymne auf die Stadt Norden, die in den frühen 2000er Jahren entstand. Das Lied gehört zu den bekanntesten des Norder Männergesangvereins.  == Text == 1. Zwischen Ems und Nordseestrand  liegt Ostfriesland –wohlbekannt-  und darin ein Städtchen fein,  in dem wir sind so gern daheim!  Und wer die Richtung Norden w…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Norder Stadtlied ist eine in Co-Produktion von [[Harald Ortgies]] und [[Dieter Herrmann]] entstandene Hymne auf die [[Stadt Norden]], die in den frühen 2000er Jahren entstand. Das Lied gehört zu den bekanntesten des [[Norder Männergesangverein|Norder Männergesangvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
1. Zwischen Ems und Nordseestrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liegt Ostfriesland –wohlbekannt-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und darin ein Städtchen fein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in dem wir sind so gern daheim!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer die Richtung Norden wählt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies Küstenstädtchen nicht verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refrain:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön ist’s in Aurich, in Emden oder Leer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch wir nur lieben Norden, das grüne Tor zum Meer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch nur wir lieben Norden, das grüne Tor zum Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da wo wir zu Hause sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlen drehen sich im Wind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grüne Wiese, weites Meer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja all‘ das lieben wir so sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und waren wir mal weit, weit fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zieht’s uns zurück an diesen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refrain:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön ist’s in Aurich, in Emden oder Leer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch wir nur lieben Norden, das grüne Tor zum Meer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch nur wir lieben Norden, das grüne Tor zum Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Regen, Wind und Sturmgebraus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
macht uns Nordern gar nichts aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kommt stets Sonnenschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wir sind fröhlich hier zu sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn diese Stadt, das ist bekannt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist Frieslands schönster Diamant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refrain:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön ist’s in Aurich, in Emden oder Leer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch wir nur lieben Norden, das grüne Tor zum Meer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch nur wir lieben Norden, das grüne Tor zum Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung: Die 4. Strophe wird nur zum [[Stadtfest]] gesungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Alle Jahre im August,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute habt ihr das gewusst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigt bei uns ein großes Fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei dem es sich gut feiern lässt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann in Stimmung sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird unser Liedchen angestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refrain:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön ist’s in Aurich, in Emden oder Leer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch wir nur lieben Norden, das grüne Tor zum Meer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch nur wir lieben Norden, das grüne Tor zum Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Stadtfest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserläuterungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtlied&amp;diff=42344</id>
		<title>Stadtlied</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stadtlied&amp;diff=42344"/>
		<updated>2026-04-28T12:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Norder Stadtlied erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Norder Stadtlied]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=B_%26_K&amp;diff=42343</id>
		<title>B &amp; K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=B_%26_K&amp;diff=42343"/>
		<updated>2026-04-28T11:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Autohaus B&amp;amp;K erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Autohaus B&amp;amp;K]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Opel_HIRO&amp;diff=42342</id>
		<title>Opel HIRO</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Opel_HIRO&amp;diff=42342"/>
		<updated>2026-04-28T11:57:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Autohaus B&amp;amp;K erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Autohaus B&amp;amp;K]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Opel_B_%26_K&amp;diff=42341</id>
		<title>Opel B &amp; K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Opel_B_%26_K&amp;diff=42341"/>
		<updated>2026-04-28T11:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Autohaus B&amp;amp;K erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Autohaus B&amp;amp;K]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhaus_(Blaue_Pforte)&amp;diff=42340</id>
		<title>Süderhaus (Blaue Pforte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhaus_(Blaue_Pforte)&amp;diff=42340"/>
		<updated>2026-04-28T11:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center=53.59426934512894, 7.204614141384082&lt;br /&gt;
|circles=53.59426934512894, 7.204614141384082 :15&lt;br /&gt;
|zoom=17&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=zw. 1550 u. 1593&lt;br /&gt;
|Erbauer=[[Hayo Loringa]] (mutmaßlich)&lt;br /&gt;
|Bauweise=Großes Stadthaus&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=erhalten&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Am Markt]] 20&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Süderhaus&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am südlichen [[Marktplatz]]. Der Name des Gebäudes, das auch als &#039;&#039;Blaue Pforte&#039;&#039; bekannt ist, leitet sich von dieser südlichen Lage ab. Das &#039;&#039;Norder Süderhaus&#039;&#039; darf nicht mit dem [[Hof Süderhaus|&#039;&#039;Hof Süderhaus&#039;&#039;]] und dem &#039;&#039;[[Süder-Hauß]]&#039;&#039;, beide in [[Ostermarsch]], sowie dem [[Süderhaus]] an der [[Sielstraße]] verwechselt werden. Hingegen darf es als Gegenstück zum - nördlich des Marktes befindlichen - [[Norderhaus|&#039;&#039;Norderhauses&#039;&#039;]] gesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise verfügte das Anwesen nicht nur über eine für damalige Zeiten typische Scheune, sondern über ein eigenes Brauhaus und große Gartenflächen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprüngliche umfasste das Grundstück des Süderhauses die heutigen Hausnummern 19 und 20, ehe beide Besitzungen 1877 von [[Jan ten Doornkaat Koolman (1815)|Jan ten Doornkaat Koolman II.]] erworben wurde und er die Nummer 19 der [[Stadt Norden]] für den Bau der [[Ackerbauschule]] vermachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Blaue Pforte&#039;&#039; leitete sich von einer östlich des Hauses stehenden Pforte ab, dessen tatsächliche Farbe jedoch nicht überliefert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:88303 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 88303&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt; Konkret beschrieben wird eine große Pforte, durch die man auf einen großen Platz oder [[Warft]] kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Von dort aus führte eine Lohne bis hin zur [[Kirchstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;StAA, Rep. 236, Bd. 150-155&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt nahe, dass diese Pforte die Eingangspforte zur nahegelegenen [[Oldeborg|Olde Borg]] gewesen sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das giebelständige Hauptgebäude (linker Teil) stammt aus dem 16. Jahrhundert, erstmalig wird der einstige [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister von Norden]], [[Hayo Loringa|Dr. Hayo Loringa]], als Eigentümer in einer Urkunde, datiert auf den 26. Januar 1595, genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Kellerkataster, welches 1999 in Norden am Norder Marktplatz durchgeführt wurde, wurde der Keller dieses Hauses im Zeitraum zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und dem frühen 17. Jahrhundert erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Denkbar ist daher, dass Hayo Loringa Erbauer dieses Hauses war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen war adelig frei. Das bedeutet, dass es praktisch frei von Abgaben war, aber zu bestimmten Anlässen (z.B. Hochzeiten und Trauerfälle) am Hofe in Aurich Ritterdienste leisten musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es blieb noch bis mindestens 1638 im Besitz der Familie Loringa. Im genannten Jahr war Hayos Tochter [[Hissa Loringa]] Besitzerin des Hauses. Hissa verstarb unverheiratet und kinderlos. Der nächste legitime Erbe wäre ihr einziger Neffe [[Anton Hektor Loringa]], Sohn ihres Bruders Emo und [[Anna von Visbeck]], gewesen, doch verstarb dieser bereits am 13. Juli 1634. So vermachte Hissa ihren Besitz ihrer einzigen Nichte [[Anna Dorothea Loringa]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Dorothea war mit [[Adolf Moritz von Schleppegrell]], einem Drosten aus einem Uradelsgeschlecht aus dem Raum Lüneburg, verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Heirat mit [[Loringa|Anna Dorothea Loringa]] war dieser auch in den Besitz  der [[Osterburg]] gekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1994): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 68ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Schleppegrell nannte sich auch &#039;&#039;Herr zu Varel, Südholt und Norden&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen vieler Schulden gelangte das Süderhaus am Ende des 17. Jahrhunderts in neuen Besitz. 1722 war Major [[Peter Reershemius]] Eigentümer des Anwesens. Seine Tochter oder sonstige weibliche Nachkommin [[Anna Margaretha Reershemius|Anna Margaretha]], war mit [[Hermann Albrecht Cordes]] verheiratet und erbte den Besitz von Peter. [[Gretje Schreiber]] gibt [[Iptet Holen]] für das Jahr 1709 als Besitzer an, schreibt jedoch daraufhin, dass Peter Reershemius in jedem Fall noch vor diesem Besitzer des Anwesens war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Margaretha Sophia Holen]], verheiratet mit dem Adjutanten [[Ludwig Ferdinand Baak]], ließ das Süderhaus am 5. Dezember 1755 öffentlich verkaufen. Neuer Besitzer wurde der [[Mennonitengemeinde Norden|Mennonit]] und Brauer [[Abraham Classen Decknatel]], welcher in erster Ehe mit [[Jeinske Jansen]] und in zweiter Ehe mit [[Imke Peters]] verheiratet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Dezember 1777 verkauften Decknatels Sohn [[Claas Abraham Decknatel]] und Tochter [[Mensge Abrahams Decknatel]] mit ihrem Ehemann [[Peter Hinrichs Brouwer]] das väterliche Haus an die Schwester [[Elisabeth Abrahams Decknatel]], Ehefrau des [[Reinder Peter de Boer]] für 3.200 Gulden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1845 war dann [[Hinrich Reinder de Boer]] Besitzer des Anwesens. Von den Erben des Holzhändlers de Boer erwarb [[Jan ten Doornkaat Koolman (1815)|Jan ten Doornkaat Koolman II.]] die Besitzung wie auch das Nachbarhaus [[Am Markt 19]] für 18.000 Mark. Während Doornkaat Koolman das Grundstück [[Am Markt]] 19 der [[Stadt Norden]] zum Bau der [[Ackerbauschule]] überließ, vermachte er das Süderhaus für 12.000 Mark seinem Neffen [[Heinrich Eggers]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eggers war noch bis mindestens 1898 im Besitz des Hauses. Spätestens 1926 erwarb der [[Landwirtschaftlicher Hauptverein|Landwirtschaftliche Hauptverein für Ostfriesland]] den Grund und Boden. Im Adressbuch der Stadt Norden von 1950/1951 wurde der Treuhänder für den ehemaligen Reichsnährstand genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch von 1950/1951, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Anfangszeit des 1929 gegründeten [[Meliorationsverband Norden|Meliorationsverbandes]] diente ein gemieteter Raum in dem Gebäude als &#039;&#039;Verbandsbüro&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 übernahm der benachbarte, im &#039;&#039;[[Elefantenhaus]]&#039;&#039; ansässige [[Soltau Kurier Norden|&#039;&#039;Soltau Kurier&#039;&#039;]] das Gebäude zur Erweiterung seiner Produktionsflächen, ehe dieser kurz darauf in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] zog und beide Gebäude im Dezember 1981 an &#039;&#039;[[EDEKA Anton Götz|Anton Götz]]&#039;&#039; verkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;75 Jahre Anton Götz (Beilage zum Ostfriesischen Kurier)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 war in dem Haus kurzzeitig das [[Bauamt für Küstenschutz und Landgewinnung]] untergebracht, als sich der Neubau an der [[Jahnstraße 1]] noch im Bau befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 richtete Götz in dem Gebäude zwei Arztpraxen ([[Jürgen Wauschkuhn|Dr. Jürgen Wauschkuhn]], vorher [[Am Markt 57]] sowie Dr. B. Neumann-Schönwetter) ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bis heute sind hier Ärzte niedergelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die historische Raumaufteilung des Hauses wird 1755 beschrieben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bestand im Erdgeschoss aus einem räumlichen Vorhaus, drei Zimmern sowie Kammern und Küchen. Hier hatte man jede Ecke und jeden Winkel für Schränke ausgenutzt. Mit dem Aufkommen leichterer Möbelformen in der Zeit des Rokoko nahm die Bedeutung des mächtigen Schranks aus der Barockzeit ab. An seiner Stelle standen nun in jedem Wohnraum eingebaute Wandschränke ohne jede Betonung oder dann in Nebenräumen ganz schlichte, häufig einfarbig gestrichene Kasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss gelangte man auf einer breiten Treppe, wovor sich eine Tür mit einem oben befindlichen Gußstein am Portal befand. Von dort aus kam man in den großen, nördlich gelegenen Saal. Ein weitere Treppe führte auf den Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gewölbten Keller befand sich ein Ofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Vorhaus gelangte man in das Brauhaus (mindestens Besitzer Iptet Holen war Brauer). Dieser besaß ein Loch, das als Eingang zum gewölbten Keller diente. Aus dem Brauhaus wiederum gelangte man auch in die Scheune. Sie umfasste 2,5 Gulfe und bot Platz für mehrere Kühe und Pferde. Im Garten wuchsen Blumen, Bäume und Küchenkräuter. Der Abtritt (Plumpsklo) befand sich in einiger Entfernung zum Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Süd um 1900 (0283081) MZ.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1900 (rechts, links daneben die [[Ackerbauschule]]).&lt;br /&gt;
Datei:Am Markt Landwirtschaftsschule 22 07 1977 (0268181) MZ.jpg|Aufnahme vom 22. Juli 1977.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ackerbauschule]]&lt;br /&gt;
*[[Elefantenhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhof&amp;diff=42339</id>
		<title>Süderhof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhof&amp;diff=42339"/>
		<updated>2026-04-28T11:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center=53.5927910860888, 7.20786473746798&lt;br /&gt;
|circles=53.5927910860888, 7.20786473746798 :15&lt;br /&gt;
|zoom=17&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=unbekannt&lt;br /&gt;
|Erbauer=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bauweise=unbekannt&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=abgebrochen&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Sielstraße]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Süderhof&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Suider-Hoff&#039;&#039;) war ein Haus an der westlichen [[Sielstraße]] und das namentliche Pendant zum [[Norderhof]] an der [[Norddeicher Straße]]. Trotz des Namens handelte es sich nicht Höfe im eigentlichen Sinne, sondern um einfache Häuser. Beide Namensursprünge sind nicht geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Süderhof darf nicht mit dem [[Süderhaus (Blaue Pforte)|Süderhaus]], dem [[Hof Süderhaus]] und dem [[Süder-Hauß]] verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Lage ist zurzeit noch ungeklärt. Die Koordinaten sowie die Verortung in der Infobox sind daher nur vage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Süderhof wohl bedeutende Stellung ein. Das Grundstück war von einem Zingel (Wall) umgeben. Hier muss man sich vergegenwärtigen, dass Norden noch im 16. Jahrhundert in einer [[Leybucht|Meeresbucht]] lag. Auch auf dem Grünland des &#039;&#039;Suider-Hoffs&#039;&#039; lagen [[Deichlast|Deichlasten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1998): Norder Häuser, Die Bewohner der Sielstraße (I),Ostfriesischer Kurier, 13./14. Juni 1998, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Norderhaus]]&lt;br /&gt;
*[[Süderhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhof&amp;diff=42338</id>
		<title>Süderhof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhof&amp;diff=42338"/>
		<updated>2026-04-28T11:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center=53.5927910860888, 7.20786473746798&lt;br /&gt;
|circles=53.5927910860888, 7.20786473746798 :15&lt;br /&gt;
|zoom=17&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=unbekannt&lt;br /&gt;
|Erbauer=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bauweise=unbekannt&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=abgebrochen&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Sielstraße]]&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Süderhof&#039;&#039;&#039; war ein Haus an der westlichen [[Sielstraße]] und das namentliche Pendant zum [[Norderhof]] an der [[Norddeicher Straße]]. Trotz des Namens handelte es sich nicht Höfe im eigentlichen Sinne, sondern um einfache Häuser. Beide Namensursprünge sind nicht geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Süderhof darf nicht mit dem [[Süderhaus (Blaue Pforte)|Süderhaus]], dem [[Hof Süderhaus]] und dem [[Süder-Hauß]] verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Lage ist zurzeit noch ungeklärt. Die Koordinaten sowie die Verortung in der Infobox sind daher nur vage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Süderhof wohl bedeutende Stellung ein. Das Grundstück war von einem Zingel (Wall) umgeben. Hier muss man sich vergegenwärtigen, dass Norden noch im 16. Jahrhundert in einer [[Leybucht|Meeresbucht]] lag. Auch auf dem Grünland des &#039;&#039;Suider-Hoffs&#039;&#039; lagen [[Deichlast|Deichlasten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1998): Norder Häuser, Die Bewohner der Sielstraße (I),Ostfriesischer Kurier, 13./14. Juni 1998, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Norderhaus]]&lt;br /&gt;
*[[Süderhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Suider-Hoff&amp;diff=42337</id>
		<title>Suider-Hoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Suider-Hoff&amp;diff=42337"/>
		<updated>2026-04-28T11:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Süderhof erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Süderhof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhof&amp;diff=42336</id>
		<title>Süderhof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=S%C3%BCderhof&amp;diff=42336"/>
		<updated>2026-04-28T11:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Gebäude |center=53.5927910860888, 7.20786473746798 |circles=53.5927910860888, 7.20786473746798 :15 |zoom=17 |Entstehungszeit=unbekannt |Erbauer=unbekannt |Bauweise=unbekannt |Erhaltungszustand=abgebrochen |Genaue Lage=Norddeicher Straße 158 26506 Norden }} __NOTOC__ Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süderhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Haus an der westlichen Sielstraße und das namentliche Pendant zum Norderhof an der Norddeicher Straße. Trotz des Namens handelte es si…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center=53.5927910860888, 7.20786473746798&lt;br /&gt;
|circles=53.5927910860888, 7.20786473746798 :15&lt;br /&gt;
|zoom=17&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=unbekannt&lt;br /&gt;
|Erbauer=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bauweise=unbekannt&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=abgebrochen&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Norddeicher Straße]] 158&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Süderhof&#039;&#039;&#039; war ein Haus an der westlichen [[Sielstraße]] und das namentliche Pendant zum [[Norderhof]] an der [[Norddeicher Straße]]. Trotz des Namens handelte es sich nicht Höfe im eigentlichen Sinne, sondern um einfache Häuser. Beide Namensursprünge sind nicht geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Lage ist zurzeit noch ungeklärt. Die Koordinaten sowie die Verortung in der Infobox sind daher nur vage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Norderhaus]]&lt;br /&gt;
*[[Süderhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ludwig_Themann&amp;diff=42335</id>
		<title>Ludwig Themann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ludwig_Themann&amp;diff=42335"/>
		<updated>2026-04-28T11:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alte Backstube erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alte Backstube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alte_Backstube&amp;diff=42334</id>
		<title>Alte Backstube</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alte_Backstube&amp;diff=42334"/>
		<updated>2026-04-28T11:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center = 53.59500078029252, 7.20211572820565&lt;br /&gt;
|circles = 53.59500078029252, 7.20211572820565 :10&lt;br /&gt;
|zoom = 18&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=17. Jahrhundert (Haupthaus)&lt;br /&gt;
11.-14. Jahrhundert (Kellergewölbe)&lt;br /&gt;
|Erbauer=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bauweise=Ziegelsteinbau&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=erhalten&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Westerstraße]] 96 ([[Am Markt]] 44)&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alte Backstube&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Themannsches Haus&#039;&#039;) an der [[Westerstraße]] 96 gehört zu den ältesten noch existenten Gebäuden der westlichen Kernstadt und ist möglicherweise sogar das älteste Gebäude im gesamten Stadtgebiet. Seinen Namen verdankt das Haus seiner langjährigen Nutzung als Bäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1980er Jahre wird das Gebäude als Gastwirtschaft genutzt. Wegen seiner baugeschichtlichen Bedeutung steht es unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet, wenngleich die Kellergewölbe wahrscheinlich deutlich älter sind (siehe &#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;). Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass das Haus jedoch deutlich ältere Vorgängerbauten hatte. Die Kellergewölbe werden auf das 14. Jahrhundert, womöglich sogar das 11. Jahrhundert datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.noz.de/lokales/ostfriesland/norden/artikel/alte-backstube-wird-saniert-gewoelbekeller-wohl-aus-dem-14-jahrhundert-50559863?utm_content=Link&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_source=Facebook&amp;amp;fbclid=IwY2xjawRbKdRleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETBJUXB0NGkwRmR4bXdXUDJnc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHv1aedtbECr6Lti0e46HwQXsxgeWAElL6RCy7s-_uozBxysMWazkA9CYdQpz_aem_4HRKhrGDt3Sr3h7xvg9LRQ#Echobox=1777208839 Online-Bericht zu den archäologischen Untersuchungen im Keller durch die Ostfriesische Landschaft], Neue Osnabrücker Zeitung vom 26. April 2026, abgerufen am 28. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wären diese lange vor der [[Ludgerikirche]] gebaut worden. Das Jahr 1194 wurde auf der ehemaligen Internetseite der Gaststätte &#039;&#039;Alte Backstube&#039;&#039; genannt. Die Herkunft dieser Jahreszahl ist jedoch ungewiss und zurzeit nicht belegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Es weist deutliche Ähnlichkeiten mit jenem des gegenüberliegenden [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben. Die Bedeutung eines solchen Ganges ist ungewiss, könnte jedoch darauf hindeuten, dass das Gebäude - ebenso wie das Alte Rathaus - ursprünglich im Eigentum der Kirche gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bewohner eines Hauses an dieser Anschrift, ein Daniel Heidebrecher, lässt sich bereits am 17. März 1593 finden. Auch in der Folgezeit lässt sich hier ein bewohntes Haus nachweisen. Spätestens seit 1808 wohnte hier ein Bäcker (und Krämer) namens [[Siebe Reinders Hibben]]. Er erhielt zur genannten Zeit das Haus von seinem verstorbenen Vater. Ihm folgte 1868 ein [[Jacob Eilts|Jacob(s) J. Eilts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 erwarb [[Heinrich Jacob Themann]] das Haus und gründete dort eine Bäckerei. Um diese Zeit wurde das Objekt wohl in nördliche Richtung erweitert. 1912 übernahm sein Sohn [[Emil Themann]] mit seiner Ehefrau den elterlichen Betrieb, ihm folgte in der nächsten Generation [[Ludwig Themann]] und schließlich in der vierten Emil Themann II.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Familie Themann wohnte auch der Bäckermeister [[Friedrich Onnecken]] mit im Hause. 1962 ging Emil Themann in Rente, das Adressbuch der Stadt Norden von 1966 verzeichnet ihn noch als Inhaber, eine Bäckerei hat es zu dieser Zeit dort aber offenbar nicht mehr gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1980er Jahre wurde das Gebäude zu einer Gastwirtschaft umgebaut, wobei großer Wert auf den Erhalt des kulturgeschichtlich wertvollen Charmes des altehrwürdigen Bauwerks gelegt wurde. Dennoch hat die gemütliche Gaststätte im Laufe der Jahre viele Wirte gesehen und war bereits mehrfach von der Schließung bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2014 bis 2025 wurde die Gastwirtschaft von einem Kölner Wirt betrieben und gehört seit geraumer Zeit [[Gustav Claashen|Gustav]] [[Gustav Claashen|&amp;quot;Bobby&amp;quot; Claashen]]. Dieser ließ das Gebäude nach Ende des Pachtvertrags umfassend sanieren. Dabei ermöglichte Claashen es Archäologen der Ostfriesischen Landschaft, das Gebäude umfassend wissenschaftlich zu untersuchen. Insbesondere die Kellergewölbe sowie die Fundamente wurden auf ihren Ursprung geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bestätigt werden konnte, dass das Haupthaus im 17. Jahrhundert erbaut wurde, fanden sich Hinweise darauf, dass der Keller teilweise bereits im 11., überwiegend im 14. Jahrhundert angelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Der langgestreckte, eingeschossige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten [[Klosterformat]]. Der Giebel zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Diese weisen deutliche Ähnlichkeiten mit jenen des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Giebel des Hauses zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten. Der langgestreckte, eingeschossige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten „Klosterformat“. Dieses Format für Handstrichziegel ist kein einheitliches System, sondern unterscheidet sich in den einzelnen Bauschulen, da überörtliche Normung während der Handfertigung der Backsteingotik nicht nötig war. Es wurde allerdings nicht nur in Klöstern oder anderen geistlichen Bauwerken verwendet, sondern auch in rein weltlichen. Die allgemeinen Durchschnittsmaße der Steine betrugen Größen von 28 cm × 15 cm × 9 cm bis zu 30 cm × 14 cm × 10 cm, die Höhe konnte in Einzelfällen bis zu 12,5 cm betragen. Die Fugen waren üblicherweise 1,5 cm dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
In der Zeit um 1812 hatte das Gebäude die [[Hausnummerierung|Hausnummer]] 529.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher befanden sich auf dem Grund des anliegenden Parkplatzes sechs sogenannte [[Fischbank|&#039;&#039;Fischbänke&#039;&#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße 1912 02.jpg|Die Alte Backstube (rechts) im Jahre 1912.&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße Alte Backstube 1951 01.jpg|Das Gebäude (rechts) im Jahre 1951.&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße-96-Backstube-Themann-Seitenansicht-1966-01.jpg|Seitenansicht, aufgenommen im Jahre 1966.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 13042003.jpg|Alte Backstube (Frontansicht, [[Westerstraße]]) - Aufnahme vom 13. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 28082005.jpg|Alte Backstube (Seitenansicht, [[Am Markt]]) - Aufnahme vom 28. August 2005.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 13062021.jpg|Alte Backstube - weitere (neuere) Ansicht - Aufnahme vom 13. Juni 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weinhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirtschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alte_Backstube&amp;diff=42333</id>
		<title>Alte Backstube</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alte_Backstube&amp;diff=42333"/>
		<updated>2026-04-28T11:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center = 53.59500078029252, 7.20211572820565&lt;br /&gt;
|circles = 53.59500078029252, 7.20211572820565 :10&lt;br /&gt;
|zoom = 18&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=17. Jahrhundert (Haupthaus)&lt;br /&gt;
11.-14. Jahrhundert (Kellergewölbe)&lt;br /&gt;
|Erbauer=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bauweise=Ziegelsteinbau&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=erhalten&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Westerstraße]] 96 ([[Am Markt]] 44)&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alte Backstube&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Themannsches Haus&#039;&#039;) an der [[Westerstraße]] 96 gehört zu den ältesten noch existenten Gebäuden der westlichen Kernstadt und ist möglicherweise sogar das älteste Gebäude im gesamten Stadtgebiet. Seinen Namen verdankt das Haus seiner langjährigen Nutzung als Bäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1980er Jahre wird das Gebäude als Gastwirtschaft genutzt. Wegen seiner baugeschichtlichen Bedeutung steht es unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet, wenngleich die Kellergewölbe wahrscheinlich deutlich älter sind (siehe &#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;). Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass das Haus jedoch deutlich ältere Vorgängerbauten hatte. Die Kellergewölbe werden auf das 14. Jahrhundert, womöglich sogar das 11. Jahrhundert datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.noz.de/lokales/ostfriesland/norden/artikel/alte-backstube-wird-saniert-gewoelbekeller-wohl-aus-dem-14-jahrhundert-50559863?utm_content=Link&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_source=Facebook&amp;amp;fbclid=IwY2xjawRbKdRleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETBJUXB0NGkwRmR4bXdXUDJnc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHv1aedtbECr6Lti0e46HwQXsxgeWAElL6RCy7s-_uozBxysMWazkA9CYdQpz_aem_4HRKhrGDt3Sr3h7xvg9LRQ#Echobox=1777208839 Online-Bericht zu den archäologischen Untersuchungen im Keller durch die Ostfriesische Landschaft], Neue Osnabrücker Zeitung vom 26. April 2026, abgerufen am 28. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wären diese lange vor der [[Ludgerikirche]] gebaut worden. Das Jahr 1194 wurde auf der ehemaligen Internetseite der Gaststätte &#039;&#039;Alte Backstube&#039;&#039; genannt. Die Herkunft dieser Jahreszahl ist jedoch ungewiss und zurzeit nicht belegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Es weist deutliche Ähnlichkeiten mit jenem des gegenüberliegenden [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben. Die Bedeutung eines solchen Ganges ist ungewiss, könnte jedoch darauf hindeuten, dass das Gebäude - ebenso wie das Alte Rathaus - ursprünglich im Eigentum der Kirche gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bewohner eines Hauses an dieser Anschrift, ein Daniel Heidebrecher, lässt sich bereits am 17. März 1593 finden. Auch in der Folgezeit lässt sich hier ein bewohntes Haus nachweisen. Spätestens seit 1808 wohnte hier ein Bäcker (und Krämer) namens [[Siebe Reinders Hibben]]. Er erhielt zur genannten Zeit das Haus von seinem verstorbenen Vater. Ihm folgte 1868 ein [[Jacob Eilts|Jacob(s) J. Eilts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 erwarb [[Heinrich Jacob Themann]] das Haus und gründete dort eine Bäckerei. Um diese Zeit wurde das Objekt wohl in nördliche Richtung erweitert. 1912 übernahm sein Sohn [[Emil Themann]] mit seiner Ehefrau den elterlichen Betrieb, ihm folgte in der nächsten Generation [[Ludwig Theemann]] und schließlich in der vierten Emil Themann II.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Familie Themann wohnte auch der Bäckermeister [[Friedrich Onnecken]] mit im Hause. 1962 ging Emil Themann in Rente, das Adressbuch der Stadt Norden von 1966 verzeichnet ihn noch als Inhaber, eine Bäckerei hat es zu dieser Zeit dort aber offenbar nicht mehr gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1980er Jahre wurde das Gebäude zu einer Gastwirtschaft umgebaut, wobei großer Wert auf den Erhalt des kulturgeschichtlich wertvollen Charmes des altehrwürdigen Bauwerks gelegt wurde. Dennoch hat die gemütliche Gaststätte im Laufe der Jahre viele Wirte gesehen und war bereits mehrfach von der Schließung bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2014 bis 2025 wurde die Gastwirtschaft von einem Kölner Wirt betrieben und gehört seit geraumer Zeit [[Gustav Claashen|Gustav]] [[Gustav Claashen|&amp;quot;Bobby&amp;quot; Claashen]]. Dieser ließ das Gebäude nach Ende des Pachtvertrags umfassend sanieren. Dabei ermöglichte Claashen es Archäologen der Ostfriesischen Landschaft, das Gebäude umfassend wissenschaftlich zu untersuchen. Insbesondere die Kellergewölbe sowie die Fundamente wurden auf ihren Ursprung geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bestätigt werden konnte, dass das Haupthaus im 17. Jahrhundert erbaut wurde, fanden sich Hinweise darauf, dass der Keller teilweise bereits im 11., überwiegend im 14. Jahrhundert angelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Der langgestreckte, eingeschossige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten [[Klosterformat]]. Der Giebel zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Diese weisen deutliche Ähnlichkeiten mit jenen des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Giebel des Hauses zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten. Der langgestreckte, eingeschossige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten „Klosterformat“. Dieses Format für Handstrichziegel ist kein einheitliches System, sondern unterscheidet sich in den einzelnen Bauschulen, da überörtliche Normung während der Handfertigung der Backsteingotik nicht nötig war. Es wurde allerdings nicht nur in Klöstern oder anderen geistlichen Bauwerken verwendet, sondern auch in rein weltlichen. Die allgemeinen Durchschnittsmaße der Steine betrugen Größen von 28 cm × 15 cm × 9 cm bis zu 30 cm × 14 cm × 10 cm, die Höhe konnte in Einzelfällen bis zu 12,5 cm betragen. Die Fugen waren üblicherweise 1,5 cm dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
In der Zeit um 1812 hatte das Gebäude die [[Hausnummerierung|Hausnummer]] 529.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher befanden sich auf dem Grund des anliegenden Parkplatzes sechs sogenannte [[Fischbank|&#039;&#039;Fischbänke&#039;&#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße 1912 02.jpg|Die Alte Backstube (rechts) im Jahre 1912.&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße Alte Backstube 1951 01.jpg|Das Gebäude (rechts) im Jahre 1951.&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße-96-Backstube-Themann-Seitenansicht-1966-01.jpg|Seitenansicht, aufgenommen im Jahre 1966.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 13042003.jpg|Alte Backstube (Frontansicht, [[Westerstraße]]) - Aufnahme vom 13. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 28082005.jpg|Alte Backstube (Seitenansicht, [[Am Markt]]) - Aufnahme vom 28. August 2005.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 13062021.jpg|Alte Backstube - weitere (neuere) Ansicht - Aufnahme vom 13. Juni 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weinhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirtschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alte_Backstube&amp;diff=42332</id>
		<title>Alte Backstube</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alte_Backstube&amp;diff=42332"/>
		<updated>2026-04-28T11:35:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center = 53.59500078029252, 7.20211572820565&lt;br /&gt;
|circles = 53.59500078029252, 7.20211572820565 :10&lt;br /&gt;
|zoom = 18&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=17. Jahrhundert (Haupthaus)&lt;br /&gt;
11.-14. Jahrhundert (Kellergewölbe)&lt;br /&gt;
|Erbauer=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bauweise=Ziegelsteinbau&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=erhalten&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Westerstraße]] 96 ([[Am Markt]] 44)&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alte Backstube&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Themannsches Haus&#039;&#039;) an der [[Westerstraße]] 96 gehört zu den ältesten noch existenten Gebäuden der westlichen Kernstadt und ist möglicherweise sogar das älteste Gebäude im gesamten Stadtgebiet. Seinen Namen verdankt das Haus seiner langjährigen Nutzung als Bäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1980er Jahre wird das Gebäude als Gastwirtschaft genutzt. Wegen seiner baugeschichtlichen Bedeutung steht es unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet, wenngleich die Kellergewölbe wahrscheinlich deutlich älter sind (siehe &#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;). Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass das Haus jedoch deutlich ältere Vorgängerbauten hatte. Die Kellergewölbe werden auf das 14. Jahrhundert, womöglich sogar das 11. Jahrhundert datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.noz.de/lokales/ostfriesland/norden/artikel/alte-backstube-wird-saniert-gewoelbekeller-wohl-aus-dem-14-jahrhundert-50559863?utm_content=Link&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_source=Facebook&amp;amp;fbclid=IwY2xjawRbKdRleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETBJUXB0NGkwRmR4bXdXUDJnc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHv1aedtbECr6Lti0e46HwQXsxgeWAElL6RCy7s-_uozBxysMWazkA9CYdQpz_aem_4HRKhrGDt3Sr3h7xvg9LRQ#Echobox=1777208839 Online-Bericht zu den archäologischen Untersuchungen im Keller durch die Ostfriesische Landschaft], Neue Osnabrücker Zeitung vom 26. April 2026, abgerufen am 28. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wären diese lange vor der [[Ludgerikirche]] gebaut worden. Das Jahr 1194 wurde auf der ehemaligen Internetseite der Gaststätte &#039;&#039;Alte Backstube&#039;&#039; genannt. Die Herkunft dieser Jahreszahl ist jedoch ungewiss und zurzeit nicht belegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Es weist deutliche Ähnlichkeiten mit jenem des gegenüberliegenden [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben. Die Bedeutung eines solchen Ganges ist ungewiss, könnte jedoch darauf hindeuten, dass das Gebäude - ebenso wie das Alte Rathaus - ursprünglich im Eigentum der Kirche gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bewohner eines Hauses an dieser Anschrift, ein Daniel Heidebrecher, lässt sich bereits am 17. März 1593 finden. Auch in der Folgezeit lässt sich hier ein bewohntes Haus nachweisen. Spätestens seit 1808 wohnte hier ein Bäcker (und Krämer) namens [[Siebe Reinders Hibben]]. Er erhielt zur genannten Zeit das Haus von seinem verstorbenen Vater. Ihm folgte 1868 ein [[Jacob Eilts|Jacob(s) J. Eilts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 erwarb [[Heinrich Jacob Themann]] das Haus und gründete dort eine Bäckerei. Um diese Zeit wurde das Objekt wohl in nördliche Richtung erweitert. 1912 übernahm sein Sohn [[Emil Themann]] mit seiner Ehefrau den elterlichen Betrieb, ihm folgte in der nächsten Generation [[Ludwig Theemann]] und schließlich in der vierten Emil Themann II.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Familie Themann wohnte auch der Bäckermeister [[Friedrich Onnecken]] mit im Hause. 1962 ging Emil Themann in Rente, das Adressbuch der Stadt Norden von 1966 verzeichnet ihn noch als Inhaber, eine Bäckerei hat es zu dieser Zeit dort aber offenbar nicht mehr gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1980er Jahre wurde das Gebäude zu einer Gastwirtschaft umgebaut, wobei großer Wert auf den Erhalt des kulturgeschichtlich wertvollen Charmes des altehrwürdigen Bauwerks gelegt wurde. Dennoch hat die gemütliche Gaststätte im Laufe der Jahre viele Wirte gesehen und war bereits mehrfach von der Schließung bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2014 bis 2025 wurde die Gastwirtschaft von einem Kölner Wirt betrieben und gehört seit geraumer Zeit [[Gustav Claashen|Gustav]] [[Gustav Claashen|&amp;quot;Bobby&amp;quot; Claashen]]. Dieser ließ das Gebäude nach Ende des Pachtvertrags umfassend sanieren. Dabei ermöglichte Claashen es Archäologen der Ostfriesischen Landschaft, das Gebäude umfassend wissenschaftlich zu untersuchen. Insbesondere die Kellergewölbe sowie die Fundamente wurden auf ihren Ursprung geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bestätigt werden konnte, dass das Haupthaus im 17. Jahrhundert erbaut wurde, fanden sich Hinweise darauf, dass der Keller teilweise bereits im 11., überwiegend im 14. Jahrhundert angelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Der langgestreckte, eingeschossige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten [[Klosterformat]]. Der Giebel zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Diese weisen deutliche Ähnlichkeiten mit jenen des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Giebel des Hauses zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten. Der langgestreckte, eingeschossige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten „Klosterformat“. Dieses Format für Handstrichziegel ist kein einheitliches System, sondern unterscheidet sich in den einzelnen Bauschulen, da überörtliche Normung während der Handfertigung der Backsteingotik nicht nötig war. Es wurde allerdings nicht nur in Klöstern oder anderen geistlichen Bauwerken verwendet, sondern auch in rein weltlichen. Die allgemeinen Durchschnittsmaße der Steine betrugen Größen von 28 cm × 15 cm × 9 cm bis zu 30 cm × 14 cm × 10 cm, die Höhe konnte in Einzelfällen bis zu 12,5 cm betragen. Die Fugen waren üblicherweise 1,5 cm dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
In der Zeit um 1812 hatte das Gebäude die [[Hausnummerierung|Hausnummer]] 529.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher befanden sich auf dem Grund des anliegenden Parkplatzes sechs sogenannte [[Fischbank|&#039;&#039;Fischbänke&#039;&#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße 1912 02.jpg|Die Alte Backstube (rechts) im Jahre 1912.&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße Alte Backstube 1951 01.jpg|Das Gebäude (rechts) im Jahre 1951.&lt;br /&gt;
Datei:Westerstraße-96-Backstube-Themann-Seitenansicht-1966-01.jpg|Seitenansicht, aufgenommen im Jahre 1966.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 13042003.jpg|Alte Backstube (Frontansicht, [[Westerstraße]]) - Aufnahme vom 13. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 28082005.jpg|Alte Backstube (Seitenansicht, [[Am Markt]]) - Aufnahme vom 28. August 2005.&lt;br /&gt;
Datei:Alte Backstube - 13062021.jpg|Alte Backstube - weitere (neuere) Ansicht - Aufnahme vom 13. Juni 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weinhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirtschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Friedrich_Onnecken&amp;diff=42331</id>
		<title>Friedrich Onnecken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Friedrich_Onnecken&amp;diff=42331"/>
		<updated>2026-04-28T11:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alte Backstube erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alte Backstube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Jacob_Eilts&amp;diff=42330</id>
		<title>Jacob Eilts</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Jacob_Eilts&amp;diff=42330"/>
		<updated>2026-04-28T11:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alte Backstube erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alte Backstube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Siebe_Reinders_Hibben&amp;diff=42329</id>
		<title>Siebe Reinders Hibben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Siebe_Reinders_Hibben&amp;diff=42329"/>
		<updated>2026-04-28T11:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alte Backstube erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alte Backstube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42328</id>
		<title>Autohaus B&amp;K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42328"/>
		<updated>2026-04-28T08:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Autohaus B&amp;amp;K==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Am Norder Tief]] 17&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autohaus B&amp;amp;K&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Boehsel und Klaahsen&#039;&#039;) ist ein bekannter Norder Opel-Händler mit einliegender Kfz-Werkstatt. Seit der Eröffnung am 21. Dezember 1963 befindet sich das Unternehmen [[Am Norder Tief]] 17 in [[Vierzig Diemat]] und ist seit jeher Vertragspartner der &#039;&#039;Opel Automobile GmbH&#039;&#039; (ehem. &#039;&#039;Adam Opel AG&#039;&#039;)&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Gründung des Unternehmens &#039;&#039;Boehsel und Klaahsen&#039;&#039; - zunächst als reine Kfz-Werkstatt - erfolgte bereits im Jahre 1957. Die erste Niederlassung befand sich im benachbarten Hage (hinterer Bereich der Hauptstraße 14). 1963 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort an der (alten) &#039;&#039;Deichstraße&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach Auskunft der Betriebsinhaber (Befragung durch Helmut Poppen am 14. April 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße wurde 1972 in [[Am Norder Tief|&#039;&#039;Am Norder Tief&#039;&#039;]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde die Kfz-Werkstatt um ein größeres Verwaltungsgebäude erweitert, dem um 1980 eine gesonderte Ausstellungshalle für die zu verkaufenden Fahrzeuge folgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre war der Betrieb als Teil des noch in Aurich beheimateten Autohandels &#039;&#039;HIRO&#039;&#039;, ehe es (wieder) unter dem ursprünglichen Namen - abgekürzt B&amp;amp;K - firmieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Autohaus Boesel Klaashen Opel Reklame Werbung Eröffnung 21 12 1963.jpg|Werbung zur Neueröffnung in Norden.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 02052003.jpg|Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 23032014.jpg|Aufnahme vom 23. März 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gebrüder Freese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierzig Diemat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42327</id>
		<title>Autohaus B&amp;K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42327"/>
		<updated>2026-04-28T08:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Autohaus B&amp;amp;K==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Am Norder Tief]] 17&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autohaus B&amp;amp;K&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Boehsel und Klaahsen&#039;&#039;) ist ein bekannter Norder Opel-Händler mit einliegender Kfz-Werkstatt. Seit der Eröffnung am 21. Dezember 1963 befindet sich das Unternehmen [[Am Norder Tief]] 17 in [[Vierzig Diemat]] und ist seit jeher Vertragspartner der &#039;&#039;Opel Automobile GmbH&#039;&#039; (ehem. &#039;&#039;Adam Opel AG&#039;&#039;)&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Gründung des Unternehmens &#039;&#039;Boehsel und Klaahsen&#039;&#039; - zunächst als reine Kfz-Werkstatt - erfolgte bereits im Jahre 1957. Die erste Niederlassung befand sich im benachbarten Hage (hinterer Bereich der Hauptstraße 14). 1963 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort an der (alten) &#039;&#039;Deichstraße&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach Auskunft der Betriebsinhaber (Befragung durch Helmut Poppen am 14. April 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße wurde 1972 in [[Am Norder Tief|&#039;&#039;Am Norder Tief&#039;&#039;]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde die Kfz-Werkstatt um ein größeres Verwaltungsgebäude erweitert, dem um 1980 eine gesonderte Ausstellungshalle für die zu verkaufenden Fahrzeuge folgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre war der Betrieb als Teil des noch in Aurich beheimateten Autohandels &#039;&#039;HIRO&#039;&#039;, ehe es (wieder) unter dem ursprünglichen Namen - abgekürzt B&amp;amp;K - firmieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Autohaus Boesel Klaashen Opel Reklame Werbung Eröffnung 21 12 1963.jpg|Werbung zur Neueröffnung in Norden.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 02052003.jpg|Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 23032014.jpg|Aufnahme vom 23. März 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gebrüder Freese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierzig Diemat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Autohaus_Boesel_Klaashen_Opel_Reklame_Werbung_Er%C3%B6ffnung_21_12_1963.jpg&amp;diff=42326</id>
		<title>Datei:Autohaus Boesel Klaashen Opel Reklame Werbung Eröffnung 21 12 1963.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Datei:Autohaus_Boesel_Klaashen_Opel_Reklame_Werbung_Er%C3%B6ffnung_21_12_1963.jpg&amp;diff=42326"/>
		<updated>2026-04-28T08:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42325</id>
		<title>Autohaus B&amp;K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42325"/>
		<updated>2026-04-28T08:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Autohaus B&amp;amp;K==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Am Norder Tief]] 17&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autohaus B&amp;amp;K&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Boehsel und Klaahsen&#039;&#039;) ist ein bekannter Norder Opel-Händler mit einliegender Kfz-Werkstatt. Seit der Eröffnung am 21. Dezember 1963 befindet sich das Unternehmen [[Am Norder Tief]] 17 in [[Vierzig Diemat]] und ist seit jeher Vertragspartner der &#039;&#039;Opel Automobile GmbH&#039;&#039; (ehem. &#039;&#039;Adam Opel AG&#039;&#039;)&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Gründung des Unternehmens &#039;&#039;Boehsel und Klaahsen&#039;&#039; - zunächst als reine Kfz-Werkstatt - erfolgte bereits im Jahre 1957. Die erste Niederlassung befand sich im benachbarten Hage (hinterer Bereich der Hauptstraße 14). 1963 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort an der (alten) &#039;&#039;Deichstraße&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach Auskunft der Betriebsinhaber (Befragung durch Helmut Poppen am 14. April 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße wurde 1972 in [[Am Norder Tief|&#039;&#039;Am Norder Tief&#039;&#039;]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde die Kfz-Werkstatt um ein größeres Verwaltungsgebäude erweitert, dem um 1980 eine gesonderte Ausstellungshalle für die zu verkaufenden Fahrzeuge folgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre war der Betrieb als Teil des noch in Aurich beheimateten Autohandels &#039;&#039;HIRO&#039;&#039;, ehe es (wieder) unter dem ursprünglichen Namen - abgekürzt B&amp;amp;K - firmieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 02052003.jpg|Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 23032014.jpg|Aufnahme vom 23. März 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gebrüder Freese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierzig Diemat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=HIRO&amp;diff=42324</id>
		<title>HIRO</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=HIRO&amp;diff=42324"/>
		<updated>2026-04-28T08:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Autohaus B&amp;amp;K erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Autohaus B&amp;amp;K]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Boehsel_und_Klaahsen&amp;diff=42323</id>
		<title>Boehsel und Klaahsen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Boehsel_und_Klaahsen&amp;diff=42323"/>
		<updated>2026-04-28T08:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Autohaus B&amp;amp;K erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Autohaus B&amp;amp;K]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42322</id>
		<title>Autohaus B&amp;K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Autohaus_B%26K&amp;diff=42322"/>
		<updated>2026-04-28T08:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Die Seite wurde neu angelegt: „{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ==Autohaus B&amp;amp;K== |- ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten |- |Gründung |1963 |- |Auflösung | - |- |Rechtsform |Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) |- |Hauptsitz |Am Norder Tief 17 26506 Norden |} Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autohaus B&amp;amp;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den ältesten, noch bestehenden mittelständischen Unternehmen der Stadt. Sie wurde 1878 von Heinrich Döpke gegründet und stellt heute vor all…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Autohaus B&amp;amp;K==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1963&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Am Norder Tief]] 17&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autohaus B&amp;amp;K&#039;&#039;&#039; gehört zu den ältesten, noch bestehenden mittelständischen Unternehmen der Stadt. Sie wurde 1878 von [[Heinrich Döpke]] gegründet und stellt heute vor allem Saugbagger und Bäckereimaschinen her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich der Name und die unmittelbare Lage auf der anderen Straßenseite es nahelegen, steht das Unternehmen in keiner Verbindung zur Firma [[Doepke Schaltgeräte]]. &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Unternehmens finden sich in einer kleinen Schmiede, die sich in einem nicht mehr existenten Nebengebäude der [[Alte Molkerei|Alten Molkerei]] an der [[Westerstraße]] befand. Das ursprüngliche Stammhaus wurde vom Unternehmensgründer [[Heinrich Döpke]] im Jahre 1878.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befand sich an der [[Mackeriege]] 3 in unmittelbarer Nähe zum späteren Arbeitsamt. In diesem Bau befand sich nach dem Auszug viele Jahre eine Werkstatt der ARGE bzw. des Jobcenters (&#039;&#039;Gemeinnützige Ausbildungs Gesellschaft Norden&#039;&#039;; kurz: &#039;&#039;GAG Norden&#039;&#039;). Seit dem Abriss steht hier ein Mehrparteienhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen prosperierte schon bald. Gerade einmal zehn Jahre nach der Gründung erhielt Döpke auf der Ostfriesischen Ausstellung für Gewerbe und Landwirtschaft in Emden ein Diplom und die bronzene Medaille. Auf der Gewerbeausstellung in Norden im Jahre 1894 gewann das Unternehmen für seine herausragenden Schmiedearbeiten den höchsten, mit 150 Mark dotierten Ehrenpreis. Ab den 1890er Jahren begann Döpke mit der Fertigung von Pumpen, Dampföfen, Blitzableitern, landwirtschaftlichen Geräten und Molkereianlagen. Auch sonst zeichnete sich das Unternehmen durch hohe Innovation aus. Als Norden 1914 einen Anschluss an das Stromnetz bekam, verfügte der Betrieb längst über einen eigenen Generator, mit dem auch benachbarte Objekte versorgt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht früh begann man auch mit dem Bau von Bäckereimaschinen. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trennten sich die Söhne des Firmengründers [[Otto Döpke]] und [[Amandus Döpke]] und gründeten eigene Betriebe. Otto eröffnete eine Vertriebsstelle für Deutz-Gasmotoren an der [[Große Mühlenstraße 17|Großen Mühlenstraße 17]], Amandus ein Elektrofachgeschäft am [[Neuer Weg 52|Neuen Weg 52]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion von Bäckereimaschinen erwies sich bald als der wichtigste Unternehmenszweig, weshalb dieser in den 1920er und 1930er Jahren sowie erneut nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ausgebaut werden konnte. Hauptsächlich entstanden nun Misch- und Knetmaschinen für Großbäckereien, die bis nach Süddeutschland geliefert wurden. Seit den 1950er Jahren produzierte das Unternehmen auch Saug- und Schneidkopfbagger sowie Schöpfräder für die Sandförderung Kiesaufbereitung. Da die Produktionspalette stetig größer wurde, wurde 1970 in Neermoor (Landkreis Leer) ein Zweitwerk errichtet. 1981 zog das Unternehmen schließlich an die [[Stellmacherstraße]] 10 in das neu erschlossene [[Gewerbegebiet Leegemoor]]. Mittlerweile wurde sogar nach Übersee exportiert, der Anteil lag in den 1980er Jahre bei ungefähr 40 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 02052003.jpg|Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 23032014.jpg|Aufnahme vom 23. März 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gebrüder Freese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierzig Diemat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=B%26K&amp;diff=42321</id>
		<title>B&amp;K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=B%26K&amp;diff=42321"/>
		<updated>2026-04-28T08:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Autohaus B&amp;amp;K erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Autohaus B&amp;amp;K]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Am_Norder_Tief&amp;diff=42320</id>
		<title>Am Norder Tief</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Am_Norder_Tief&amp;diff=42320"/>
		<updated>2026-04-28T08:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: /* Galerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Am Norder Tief==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Am Norder Tief&lt;br /&gt;
| Text = Gemeindestraße in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.58678549777305, 7.2070412260556544&lt;br /&gt;
| marker = 53.58678549777305, 7.2070412260556544&lt;br /&gt;
| zoom = 15&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stadtteil/-viertel&lt;br /&gt;
|[[Vierzig Diemat]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erschließungsjahr&lt;br /&gt;
|um 1583 (nach 1930)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Namensgebung&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Historische Namen&lt;br /&gt;
|Alte Deichstraße&lt;br /&gt;
Deichstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg nach dem [[Zuckerpolder]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Norder Tief&#039;&#039;&#039; ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Vierzig Diemat]]. Die Straße grenzt im Nordosten an die Straße [[Am Hafen]] und endet im Südwesten als Sackgasse, an den sich nur noch ein unbefestiger Weg anschließt, der bis zum [[Langhauser Tief]] führt. Von Am Norder Tief gehen gen Norden mehrere Straßen ab, von Westen beginnend sind dies die [[Zuckerpolderstraße]], die [[Berend-de-Vries-Straße]], die [[Enno-Hektor-Straße]], die [[August-Hinrichs-Straße]], die [[Herbert-Dunkel-Straße]] und die [[Schlachthausstraße]]. Letztere befindet sich an der Schnittstelle zu Am Hafen.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft des Namens===&lt;br /&gt;
Die Straße wurde aufgrund ihrer Lage zum parallel der Straße verlaufenden [[Norder Tief]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
Die Straße ist eine der ältesten in Norden und verläuft entlang des [[Neuer Süderdeich|Neuen Süderdeichs]] von 1583.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist auch der Name &#039;&#039;(Alte)&#039;&#039; &#039;&#039;Deichstraße&#039;&#039; belegt. Teile des alten Deichs sind noch heute vor dem [[Altes Zollhaus |Alten Zollhaus]] erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis mindestens in die 1930er Jahre war die heutige Straße nur ein schmaler Weg am Fuße des Süderdeichs, ehe sie zu einer &#039;&#039;richtigen&#039;&#039; Straße ausgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Der alte Weg wurde früher schlichtweg auch als &#039;&#039;Weg nach dem [[Zuckerpolder]]&#039;&#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 84&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren wurde die Straße zu einer solchen und etwa ein Jahrzehnt später zu einem [[Gewerbegebiete|Gewerbegebiet]], wobei auch eine Wohnbebauung stattfand (&#039;&#039;Mischgebiet&#039;&#039;). Ihren heutigen Namen erhielt die Straße im Jahre 1972, da sich bereits in [[Westermarsch II]] eine [[Deichstraße]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Plätze==&lt;br /&gt;
Die Straße besteht nahezu ausschließlich aus Gewerbeobjekten, darunter ein Postverteilungszentrum aus dem Jahr 2020, ein Autohaus und ein Fitnesscenter. Am westlichen Ende der Straße befinden sich der städtische [[Bauhof]] und das [[Klärwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Gebäude==&lt;br /&gt;
Am Standort des heutigen Klärwerks befand sich bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eine [[Ziegelei (Vierzig Diemat)|Ziegelei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief Wahlwerbung 22 09 1965.JPG|Wahlwerbung am Straßenrand, aufgenommen am 22. September 1965.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 02052003.jpg|Blick in Richtung [[Westgaste]] - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 27072004.jpg|Hinweistafel für das zukünftige Neubaugebiet nördlich der Straße - Aufnahme vom 27. Juli 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 17102004.jpg|Anfänge der Arbeiten für das Neubaugebiet - Aufnahme vom 17. Oktober 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 1 - 09062006.jpg|Am Norder Tief 1 - [[Norder Ruderclub]] - Aufnahme vom 9. Juni 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 3 - 09062006.jpg|Am Norder Tief 3 - [[Haus der Vereine]] - Aufnahme vom 9. Juni 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 19062010.jpg|Am Norder Tief 5 - Blick auf neue Lagerhalle - Aufnahme vom 19. Juni 2010.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 9 - 09062006.jpg|Am Norder Tief 9 - Aufnahme vom 9. Juni 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 02052003.jpg|Am Norder Tief 17 - &#039;&#039;[[Opel HIRO]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 17 - 23032014.jpg|Am Norder Tief 17 - &#039;&#039;[[Opel B &amp;amp; K]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 23. März 2014.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - freie Fläche - 07052020.jpg|Am Norder Tief 20 - Vorbereitung für den Neubau des [[Postamt|Postverteilzentrums]] - Aufnahme vom 7. Mai 2020.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 10082020.jpg|Am Norder Tief 20 - Bau des neuen Postverteilzentrums - Aufnahme vom 10. August 2020.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 22112020.jpg|Am Norder Tief 20 - Fertigstellung des Postverteilzentrums - Aufnahme vom 22. November 2020.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - 12032014.jpg|Am Norder Tief 24 - Beginn der Neubauarbeiten - Aufnahme vom 12. März 2014.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 24 + 26 - 11122016.jpg|Am Norder Tief 24 + 26 - Fertigstellung Gebäude Nr. 24 + 26 - Aufnahme vom 11. Dezember 2016.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 25 - 25052006.jpg|Am Norder Tief 25 - [[Kiebitzmarkt]] - Aufnahme vom 25. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 27 - 25052006 (2).jpg|Am Norder Tief 27 - [[Lackiererei Krieger]] - Aufnahme vom 25. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 31 - 25052006.jpg|Am Norder Tief 31 - &#039;&#039;Georg Ahrends&#039;&#039; - Aufnahme vom 25. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 35 - ESSO - 07112004.jpg|Am Norder Tief 35 - &#039;&#039;ESSO Christian Carls&#039;&#039; - Aufnahme vom 7. November 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief - Esso Lanfer - 22032017.jpg|Am Norder Tief 35 - &#039;&#039;Lanfer&#039;&#039; - Aufnahme vom 22. März 2017.&lt;br /&gt;
Datei:Am Norder Tief 43 - FIBS - 03082005.jpg|Am Norder Tief 43 - &#039;&#039;FIBS&#039;&#039; (&#039;&#039;maX&#039;&#039;), früher Fertigungshalle von [[Everwien]] - Aufnahme vom 3. August 2005.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Straßen in Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Norden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Vierzig Diemat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierzig Diemat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Gl%C3%BCckauf&amp;diff=42319</id>
		<title>Glückauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Gl%C3%BCckauf&amp;diff=42319"/>
		<updated>2026-04-28T07:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: /* Galerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Glückauf==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Glückauf&lt;br /&gt;
| Text = Gemeindestraße in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.596460908593144, 7.211574304395798&lt;br /&gt;
| marker = 53.596460908593144, 7.211574304395798&lt;br /&gt;
| zoom = 16&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stadtteil/-viertel&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil) |Norden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erschließungsjahr&lt;br /&gt;
|1888&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Namensgebung&lt;br /&gt;
|1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Historische Namen&lt;br /&gt;
|Kamerun (ugs.)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glückauf&#039;&#039;&#039; ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil) |Norden]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Osterstraße]] und führt gen Süden zum Gelände der ehemaligen [[Doornkaat]]-Fabrik. Über eine Lohne kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer gen Westen zur [[Kleine Hinterlohne |Kleinen Hinterlohne]] gelangen.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Herkunft des Namens===&lt;br /&gt;
Bis zu ihrer Schließung befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft die [[Eisenhütte|Norder Eisenhütte]], deren Öfen mit Kohle betrieben wurde. &#039;&#039;Glückauf&#039;&#039; ist der Gruß der Bergmänner, die letztlich durch den Kohlebergbau den Betrieb der Eisenhütte sicherten. In der Straße wohnten mehrere Mitarbeiter der Eisenhütte, was ihr dann letztlich diesen Namen gab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem trug die Werkskapelle der Eisenhütte ebenfalls den Namen &#039;&#039;Glückauf&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 123&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise nahm man sich bei der Benennung die &#039;&#039;Glückaufstraße&#039;&#039; in Georgsmarienhütte zum Vorbild. Die Norder Eisenhütte war ein Zweigwerk des dortigen Stahlwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
Die Erschließung der Straße fällt zusammen mit der 1850 erfolgten Gründung und dem Ausbau der [[Eisenhütte]]. Das Unternehmen erbaute hier ab 1888 für ihre Arbeiter mehrere Werkswohnungen, denen überdies Gartenland zur Eigenversorgung nördlich des [[Kolkbrücker Weg|Kolkbrücker Wegs]] zugeteilt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund war vor allem das Fehlen von freien Mietwohnungen in der Stadt, wie das Unternehmen der Regierungsbehörde in Aurich in einem Schreiben aus dem Jahr 1893 mitteilte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lottmann, Elfriede (1998): &#039;&#039;Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heim und Herd&#039;&#039; im Ostfriesischen Kurier (April 1998)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Werkswohnungen der Eisenhütte gab es im Stadtgebiet nicht. Der Urgroßvater von [[Claus Herlyn]] wohnte im Glückauf 1, war Former in der Eisenhütte und Personalratsvorsitzender. Jedes Haus hatte zwei Wohnungen. Das Haus mit der Nummer 3 war ca. 2 Meter breiter als die anderen Häuser. Dort wohnten nach dem Bau (ca. 1894) anfangs nur Vorarbeiter, später auch Leute die nicht in der Eisenhütte gearbeitet haben. 1977 wurden die Häuser 1 bis 3 von dem damaligen Eigentümer ([[Carl-Alfred Stegmann]]/[[U. Groenefeld|Fa. Spirituosen Groenefeld]]) an die zu diesem Zeitpunkt dort wohnhaften Bewohner verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Plätze==&lt;br /&gt;
Auf der westlichen Straßenseite befinden sich einige Wohnhäuser sowie eine Zahnarzt- und Hebammenpraxis. Auch befindet sich an der Straßenecke zur Osterstraße das [[Apollo-Kino]]. Die Ostseite der Straße wird von einem großen Verbrauchermarkt, der auf dem Gelände der Eisenhütte errichtet wurde, dominiert. Am Ende der Straße beginnt das (ehemalige) [[Doornkaat]]-Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend vom Glückauf wurde früher umgangssprachlich &#039;&#039;Kamerun&#039;&#039; genannt. Der westafrikanische Staat Kamerun war von 1884 bis 1919 eine deutsche Kolonie. Die oft schwarzgefärbten Gesichter der Arbeiter nach Schichtende in der Eisenhütte führten zu diesem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße hinter Kino Bau Kanalisation 03 oder 04 1959 02.JPG|Bau der Kanalisation in Glückauf. Hinten links das [[Apollo-Kino]], rechts die [[Eisenhütte]] (März/April 1959).&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 05 1974 01.jpg|Die alten Werkswohnungen der Eisenhütte, aufgenommen im Mai 1974.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 1979 01.jpg|Die alten Werkswohnungen der Eisenhütte, aufgenommen 1979.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 06 1982 01.jpg|Ehemals &#039;&#039;Pflanzen-Center Remmers&#039;&#039;, aufgenommen im Juni 1982. Hier befindet sich heute die Zahnarztpraxis Peters.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf - Blick in die Straße - 21052006.jpg|Blick in die Straße - ältere Ansicht - Aufnahme vom 21. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf - 21052006.jpg|Blick in Richtung Osterstraße - ältere Ansicht - Aufnahme vom 21. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf - Blick in die Straße - 25082019.jpg|Blick in Richtung [[Osterstraße]], im Hintergrund links das [[Apollo-Kino]] - Aufnahme vom 25. August 2019.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 3 08 08 2022 01.JPG|Abriss der Hausnummer 3 - Aufnahme vom 8. August 2022.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 3 08 08 2022 02.JPG|Abriss der Hausnummer 3 - Aufnahme vom 8. August 2022.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 3 08 08 2022 03.JPG|Abriss der Hausnummer 3 - Aufnahme vom 8. August 2022.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf - Blick auf Baustelle - 03072010.jpg|Gebäude Nr. 8a im Bau (Zahnarzt Peters) - Aufnahme vom 3. Juli 2010.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 8a - Zahnarzt Peters - 15102011.jpg|Glückauf 8a - Zahnarzt Peters - Aufnahme vom 15. Oktober 2011.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 9 + 9 A - 21052006.jpg|Glückauf 9 + 9A - nach Fertigstellung - Aufnahme vom 21. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 15 - C.E. Popken - 18072004 (2).jpg|Glückauf 15 - [[C. E. Popken]] - Aufnahme vom 18. Juli 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 15 - C.E. Popken - 18072004 (1).jpg|Glückauf 15 - Garagen von &#039;&#039;C. E. Popken&#039;&#039; - Aufnahme vom 18. Juli 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 15 - C.E. Popken - 21052006.jpg|Glückauf 15 - [[C. E. Popken]] - Aufnahme vom 21. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 16 - ARS Movendi - 18042019.jpg|Glückauf 16 - &#039;&#039;Ars Movendi&#039;&#039; - kurz nach Insolvenz - Aufnahme vom 18. April 2019.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Straßen in Norden]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenhütte]]&lt;br /&gt;
*[[Osterburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Norden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
</feed>